Dachstuhlbrand an Neujahr: Vierköpfige Familie braucht dringend eine Wohnung

Brand-Katastrophe

Seit der Brand-Katastrophe an Neujahr erfährt die betroffene Familie aus Lütgendortmund eine Welle der Hilfsbereitschaft. Eine Wohnung hat sie bislang trotzdem noch nicht gefunden.

Lütgendortmund

, 08.01.2020, 16:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dachstuhlbrand an Neujahr: Vierköpfige Familie braucht dringend eine Wohnung

Durch den Dachstuhlbrand hat eine Lütgendortmunder Familie ihr Zuhause verloren. Ihre Wohnungssuche verlief bislang erfolglos. © Helmut Kaczmarek

Viele Menschen wollen der Lütgendortmunder Familie helfen, die nach einem Dachstuhlbrand vorerst kein Zuhause mehr hat. Denn der Schaden ist so gravierend, dass das Reihenhaus vermutlich kernsaniert werden muss.

„Die Spendenbereitschaft ist wirklich riesig. Das hat uns positiv erstaunt“, sagt Carsten Klein, ein enger Freund der Familie, im Gespräch mit dieser Redaktion.

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Vor allem Kleiderspenden erreichten die Brandopfer, denn die Flammen zerstörten die komplette Kleidung des Vaters. „Wir haben mehr bekommen als wir brauchen und lagern können“, erzählt Carsten Klein. Bei ihm und seiner Familie in Marten wohnen derzeit die vier Brandopfer mit ihrem Hund.

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Neun Personen in einer Wohnung, das kann natürlich nur eine Übergangslösung sein. Deshalb braucht die Lütgendortmunder Familie so schnell wie möglich eine eigene Bleibe – doch die Wohnungssuche verlief bislang erfolglos.

„Es ist wirklich schwierig, eine bezahlbare Wohnung mit vier Zimmern im Dortmunder Westen zu finden“, sagt Carsten Klein. Viele Vermieter würden zudem Tierhaltung untersagen.

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Die Familie kann maximal 900 Euro für Warmmiete aufbringen. Wegen der schulpflichtigen Kinder (12/14) möchte sie am liebsten im Dortmunder Westen bleiben. „Eichlinghofen oder Hombruch sind aber auch okay“, so Carsten Klein.

Wohnungsangebote nimmt Carsten Klein unter Tel. (0178) 894 27 17 entgegen.

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