Darauf müssen sich Nutzer der S-Bahnen S1, S2 und S4 einstellen

rnFahrplanwechsel der Bahn

Pendler aufgepasst! Zum 15. Dezember verändert der VRR die Taktungen auf einigen S-Bahn-Linien. Das hat auch Folgen für die Fahrzeiten der Busse und der Stadtbahn im Dortmunder Westen.

Lütgendortmund

, 18.07.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Pendler, die aus dem Dortmunder Westen mit S-Bahnen zu ihren Arbeitsplätzen fahren, müssen sich im Dezember auf Umstellungen gefasst machen. Mit dem Fahrplanwechsel zum 15. Dezember stellt die Bahn die Takte von 20 Minuten auf 15 bzw. 30 Minuten um.

Die S1, mit der man über Dorstfeld, Oespel und Kley quer durchs Ruhrgebiet bis Düsseldorf reisen kann, fährt dann bis Essen alle 15 Minuten. Darüber hinaus, sowie abends und am Wochenende fährt die Linie auf der gesamten Strecke alle

30 Minuten, in den Wochenendnächten durchgehend alle 60 Minuten.

Anschluss an andere S-Bahnen

Die S2, die Mengede, Nette, Westerfilde, Huckarde und Wischlingen anfährt, verkehrt künftig täglich alle 60 Minuten zwischen Recklinghausen und Dortmund sowie zwischen Essen und Dortmund. Von Herne bis Dortmund ergibt sich somit ein 30-MinutenTakt. Montags bis freitags von etwa 6 bis 9 Uhr und von etwa 13 bis 18 Uhr wird die Linie auf Dortmunder Stadtgebiet zum 15-Minuten-Takt verdichtet. Der Anschluss zur Linie S 4 in Dorstfeld wird von der Bahn weiterhin angeboten. Die Verbindung der S 2 nach Duisburg wird von

der neuen Linie RB 32 übernommen.

Die S4, die im Lütgendortmunder Tunnel endet, verkehrt künftig täglich alle 30 Minuten. Montags bis freitags von 6 bis 9 Uhr und von 13 bis 18 Uhr wird die Linie zwischen Unna und Lütgendortmund zum 15-Minuten-Takt verdichtet. Der Fahrplan ist so abgestimmt dass die S4 den Anschluss zur Linie S 2 in Dorstfeld einhält.

DSW21 wird ihre Fahrpläne nicht anpassen. Das berichtete jetzt Planungsdezernent Ludger Wilde auf Anfrage der Bezirksvertretung Hombruch. So wird zum Beispiel die U47 ihren jetzigen 10-Minuten-Takt behalten.

Weiter im 10-Minuten-Takt

Den Grund dafür nennt Ludger Wilde: „Mit der Taktumstellung einhergehend wäre eine Umstellung von Stadtbahnlinien auf einen 7-/8- beziehungsweise 15-Minuten-Takt erforderlich“. Mit dem vorhandenen Fahrzeugpark sei das aber nicht sinnvoll möglich. Weil 15 Minuten Abstand einen Attraktivitätsverlust bedeuten würden und ein 7-/8-Minuten-Takt die Wartezeit nur unerheblich verkürzen würde, bleibt alles beim Alten.

Der Bericht des Planungsdezernenten hat eine lange Vorgeschichte. Im Mai 2015 hatte es die erste Anfrage an die Verwaltung der Stadt gegeben, nachdem die Pläne der Bahn bekannt geworden waren. Einen Zwischenbericht gab es im Februar 2017. Jetzt reichte Ludger Wilde die endgültige Antwort ein.

Die Taktumstellung betrifft auch die Buslinien, für die die S-Bahn-Haltestellen, die wie die Station Germania zentrale Anlaufstellen sind. Ob man ab Dezember einen Bus früher nehmen muss, oder seine Gewohnheiten beibehalten kann, muss jeder Pendler selbst entscheiden.

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