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Darum gibt es bis Oktober keine Konzerte in Dortmunds neuester Konzerthalle

rnWarsteiner Music Hall

Die Warsteiner Music Halle auf Phoenix-West hat einen guten Start hingelegt. Doch eine Sache verwundert: Zwischen April und Oktober steht keine einzige Veranstaltung auf dem Plan. Warum?

Dortmund

, 26.03.2019 / Lesedauer: 3 min

Gerade erst liegt ein Doppel-Konzert-Wochenende hinter den Machern der Halle, Rapper Samy Deluxe und Teenie-Star Lina standen in Hörde auf der Bühne. Am 31. März kommt mit dem Ensemble von „Rebell Comedy“ erstmals eine Comedy-Show in die im November 2017 eröffnete Halle.

Doch danach klafft im Veranstaltungsplan eine Lücke von fast sechs Monaten. Erst für den 18. Oktober („Mero“) ist der nächste Termin angekündigt. Bis Jahresende stehen noch zwei weitere Konzerte im Kalender (Fettes Brot am 20.10., Von Wegen Lisbeth am 1.11.). Die Auftritte von Rapper Kontra K wurden wegen der hohen Ticket-Nachfrage in die Westfalenhalle 1 verlegt.

Bauarbeiten an Fassade und Innenhof stehen jetzt an

Sind die wenigen Termine ein Grund zur Sorge um die Halle, in der laut Betreiber bis zu 50 Konzerte im Jahr stattfinden sollen? Nein, sagt Volker May, der für das Booking zuständig ist.

Die Nachfrage sei nach wie vor groß, in den nächsten Wochen werde es noch weitere Terminbestätigungen geben. „Aber es gibt diese Lücke, weil die Arbeiten an der Außenfassade und die Gartengestaltung abgeschlossen werden“, sagt Volker May. Diese Bauarbeiten stehen noch aus und hätte bisher witterungsbedingt noch nicht durchgeführt werden können.

Traditionell weniger Konzerte in den Sommermonaten

„Hinzu kommt, dass traditionell in den Sommermonaten wie in allen Hallen das Konzertprogramm zurückgefahren wird“, sagt Volker May. Ein Blick auf Hallen in vergleichbarer Größe wie die Berliner Columbiahalle oder das Palladium in Köln zeigt, dass hier im Juli und August wenig passiert.

Die Warsteiner Music Hall muss sich erst noch etablieren, das bestreiten auch die Verantwortlichen nicht. Volker May spricht von „zwei bis drei Jahren“. Er sieht die Halle aber „von der Perspektive her auf einem guten Weg“.

Es seien bereits Termine bis 2021 vorgeplant. „Es gibt keinen Monat, in dem nichts los ist“, sagt er. Zum Geschäftsmodell gehören auch geschlossene Veranstaltungen für Firmen.

Geplant sind perspektivisch bis zu 50 Konzerttermine im Jahr

Volker May macht auch deutlich: „In der Größenordnung bis 3600 Besucher finden einfach nicht so viele Konzerte statt. Wir kommen nicht auf 300 Termine im Jahr wie etwa das FZW.“

Zum einjährigen Bestehen im November 2018 hatte Betreiber Alex Richter im Gespräch mit dieser Redaktion diese Rechnung aufgemacht: Für 2019 seien 30 bis 35 Konzerte angepeilt. Bisher gab es fünf Musikveranstaltungen seit Januar. In zwei bis drei Jahren sollen es dann 40 bis 50 im Jahr sein.

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