Darum ist der Kampf gegen den Ausbau des Sölder Tunnels wohl verloren

rnBahnunterführung in Sölde

Noch kämpfen die Anwohner der Sölder Straße und der Lichtendorfer Straße gegen den Ausbau der alten Bahnunterführung und den drohenden LKW-Verkehr. Plötzlich gibt es aber eine Neuigkeit.

Sölde

, 24.07.2019 / Lesedauer: 2 min

1880 ist die alte Bahnunterführung an der Sölder Straße gebaut worden. Geht es nach den Anwohnern, dann soll sie unverändert so auch weiterhin erhalten bleiben. Es gibt aber konkrete Pläne, das „alte Schätzchen“ durch einen neuen und höheren Tunnel zu ersetzen.

In etwas mehr als vier Wochen geht es der alten Unterführung wohl an den Kragen. Denn die Deutsche Bahn und die Stadt Dortmund, die zu zwei Dritteln an den Kosten beteiligt ist, machen ernst.

„Ende August wird die Baustelle eingerichtet, sodass die Bauarbeiten dann gebündelt im November starten können. Die Inbetriebnahme erfolgt dann voraussichtlich Ende November 2019 im direkten Anschluss“, sagt eine Bahnsprecherin.

Im November werde es dann eine Sperrphase geben, so die Bahnsprecherin. Das bedeutet, dass im November auf der Strecke keine Bahnen fahren und auch die Straße wird dann für einige Wochen nicht befahrbar sein, so die Informationen der Bahn.

Das neue Element wird komplett eingebaut

Dass die Arbeiten so zügig vorangehen, liegt daran, dass das alte Bauwerk zunächst komplett abgerissen wird und dann das neue „Unterführungselement“ in einem eingebaut wird. Dann hat die Durchfahrt eine Höhe von 4,20 Meter. Aktuell sind es noch 3 Meter, was die Durchfahrt von großen Lkw verhindert. „Vor November wird aber an der Baustelle noch nicht viel passieren“, so die Bahnsprecherin.

Für die Anwohner scheint damit die Chance vorbei zu sein, den Ausbau noch zu verhindern. Zwar hat es in Sölde und in Sölderholz Unterschriftenlisten gegen die neue Höhe der Unterführung gegeben - gebaut wird jetzt aber trotzdem.

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