Darum ist Dortmund ein echter Talentschuppen

Standort-Kampagne

Die Fotomotive für die Standort-Kampagne „Darum Dortmund“ sind echte Dortmunder. Auf Plakat Nummer vier hat sich ein Bilderbuchkarrierist die Knie schmutzig gemacht.

Dortmund

, 25.01.2018, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Dortmund macht Karriere – das 4. Kampagnen-Motiv von „Darum Dortmund“.

Dortmund macht Karriere – das 4. Kampagnen-Motiv von „Darum Dortmund“. © Foto Agentur Goldene Generation

Nach den Plakaten mit der Frau mit den grünen Haaren (Grünflachen), den vier Schwangeren beim Yoga im Westfalenpark (Startups) und den drei fröhlichen Einkaufsbummlerinnen (Wirtschaftsförderung) folgt nun Motiv Nr. 4 der Standortkampagne „Darum Dortmund“: ein lesender Junge mit schmutzigen Knien am Phoenix-See. Der Aha-Effekt kommt – wie gehabt – geschrieben daher: „Eine von 123.500 Bilderbuchkarrieren in Dortmund“.

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Die Motive der Kampagne "Darum Dortmund"

24.01.2018
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Darum Dortmund
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Wie auch die Frauen auf den ersten drei Plakaten ist der Junge ein waschechter Dortmunder und kein gecastetes Fotomodell, unterstreicht Ibi Michel, Geschäftsführerin der Agentur „Goldene Generation“, die die Kampagne entwickelt hat. Gemeinsam mit René Scheer vom federführenden Verein „Initiative Dortmund“ und Oberbürgermeister Ullrich Sierau stellte sie das Motiv am Mittwoch vor. Es präsentiert Dortmund als Zentrum von Wissen, Bildung und Ausbildung.

Kampagne wird von der Wirklichkeit überholt

Dabei wird das Plakat von der Wirklichkeit überholt. Es sind nicht mehr nur 123.500 junge Menschen, die in den 159 Schulen, 7 Hochschulen, in 19 Forschungsinstituten und Tausenden Ausbildungsbetrieben ihr Rüstzeug für eine Karriere bekommen, sondern inzwischen 123.672. Ein Grund mehr für Dortmunder, selbstbewusst gegenüber dem Rest der Republik aufzutreten. Das ist jedenfalls das erste Ziel der dreijährigen, mehrstufigen Kampagne, die am Schluss die Dortmund-Begeisterung bis ins Ausland tragen soll.

Der jüngst laut gewordenen Kritik, das Plakat mit den drei blonden shoppenden Frauen sei sexistisch, hält Michel entgegen, an der Kampagne hätten sehr viele Frauen mitgewirkt, alle hochintelligent und emotional. Die drei Frauen auf dem Plakat seien Zahnmedizinstudentinnen, die besser als jeder Mann die Fröhlichkeit beim Einkauf vor Ort im Geschäft (nicht online!) transportiert hätten.

Weitere Motive zu Kultur, Mittelstand und Sport

Weitere Motive, die die Kultur, den Mittelstand und Sport in den Fokus stellen, sollen folgen. Darüber hinaus hat OB Ullrich Sierau schon eine Idee: Wenn die Babys der vier Yoga-Anhängerinnen im Westfalenpark geboren sind – am Dienstag kam Nummer 2 zur Welt –, könnte über ihrem Bild die Zeile stehen: „Die Kampagne ist nicht das Einzige, was Hand und Fuß hat.“

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