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Darum werden 300 Zäune beim Festi Ramazan wieder abgebaut

rnFesti Ramazan

Beim Festi Ramazan werden am Montag 300 Bauzäune rund um das Gelände abgebaut. Der Grund ist offenbar Streit um Geld. Der Festi-Veranstalter wehrt sich - und erklärt die Hintergründe.

Dortmund

, 27.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Mitarbeiter des Festivals bauen aktuell 300 Zäune auf dem Gelände des Festi Ramazan am Remydamm ab. Die Zäune gehören der Firma Galicia Security aus Unna. Galicia-Chef Miguel Lopez sagt auf Anfrage dieser Redaktion, dass die Rechnung für Miete und Aufbau der Absperrungen nicht fristgemäß bezahlt worden sei. Daraufhin habe er seine Mitarbeiter angewiesen, das Eigentum seiner Firma abzuholen.

Veranstalter: Rechnung um 400 Prozent gestiegen

Fatih Ilhan, Veranstalter des Festi Ramazan, weist die Vorwürfe zurück. Und kritisiert seinerseits das Vorgehen des Sicherheitsunternehmens. „Galicia hat zunächst keinen Preis genannt und dann eine Rechnung präsentiert, die 400 Prozent höher war als in den letzten Jahren“, sagt Fatih Ilhan

Statt 6000-7000 Euro wie in den Vorjahren habe man 27.000 Euro bezahlen sollen. „Wir hatten in acht Jahren noch nie offene Rechnungen. Aber wir können uns nicht alles gefallen lassen.“ Er spricht von einer „unfairen Masche“ gegen die man sich juristisch zur Wehr setzen werde.

Deshalb sei nun ein anderes Unternehmen beauftragt worden, einen neuen Zaun aufzubauen. Der Veranstalter rechnet damit, dass dies bis zum Abend des Montag (27.5.) geschehen sein soll und das Festival wie geplant weiter laufen kann.

Die ursprünglichen Zäune seien zudem nicht pünktlich zum Beginn der Veranstaltung am 3. Mai geliefert worden. Die Festival-Veranstalter mussten deshalb ein Bußgeld an das Ordnungsamt zahlen. Durch den Auf- und Abbau entstünden dem Veranstalter nun noch weitere Kosten.

Chef des Securityunternehmens Galicia: „Abbau war notwendig“

Galicia-Chef Miguel Lopez spricht davon, dass der Abbau „notwendig“ sei. Es seien nachträglich mehr Zäune bestellt worden als vereinbart. Nach Zahlungsproblemen im Vorjahr habe er den Veranstalter aufgefordert, die Kosten schon vor Ende des Festivals zu begleichen.

Bisher habe es keine einzige Beschwerde über den Ablauf gegeben. Das gute Wetter am Wochenende hat der Veranstaltung am Remydamm viel Zulauf gebracht. Dennoch liege die Besucherzahl bisher nur etwa bei der Hälfte des Vorjahres.

Die Veranstaltung zum Ramadan öffnet täglich um 18 Uhr und läuft noch bis zum 2. Juni.

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