Das erwartet die Besucher beim Afro-Ruhr-Festival

Im Dietrich-Keuning-Haus

Dortmund wird immer internationaler. Menschen aus fernen Ländern kommen in diese Stadt, um ein neues Leben zu beginnen. Auch aus Afrika. Wie viel der Kontinent zu bieten hat, beweist seit sieben Jahren das Afro-Ruhr-Festival. 2016 lädt es vom 3. bis 5. Juni ins Dietrich-Keuning-Haus.

DORTMUND

, 16.05.2016, 00:55 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das erwartet die Besucher beim Afro-Ruhr-Festival

Gemeinsam für Vielfalt und Toleranz - dafür steht das Afro-Ruhr-Festival.

Richtig bunt soll das Festival im Dietrich-Keuning-Haus werden. Beim Afrika-Markt gibt’s ganz viel afrikanische Kultur. Der Eintritt ist erstmals frei – zahlen müssen die Besucher nur für die Live-Musik am Abend. Es soll aber nicht nur um Tanz, Theater, Mode und Musik gehen, sondern auch um Politik. „Es liegt uns sehr am Herzen, dass die Besucher etwas von hier mitnehmen“, sagt Veye Tatah von Veranstalter Africa Positive.

Das Programm:

Freitag (3. Juni)

  • 14 Uhr: Trommeln mit Aladji Touré und Dame Diop aus dem Senegal
  • 15 Uhr: Das Tanztrio Chicken Mafia verbindet Afro-Dance, Reggae und Dancehall. Dynamisch, humorvoll, provokant soll’s sein.
  • 16 Uhr: „Tanz dich frei“ ist das Motto einer offenen Bühne. Kinder und Erwachsene tanzen außer Konkurrenz. Für Jugendliche zwischen 13 und 25 Jahren gibt es den Wettbewerb Hip-Hop versus African Dance. Am Samstag ab 16 Uhr ist das Halbfinale, Sonntag ab 17 Uhr das Finale. Bewerben könne sich Tänzer hier:  info@africa-positive.de
  • 17 Uhr: Enoh Meyomesse ist Lyriker und politischer Aktivist aus Kamerun. 40 Monate saß er im Gefängnis. Er liest aus seinem „Tagebuch eines Illegalen.“
  • 20.30 Uhr: Mit ihrer Mischung aus Elektronik, Pop und Jazz gelten Goodluck als Südafrikas aufregendste Live-Elektronik-Band.
  • 22 Uhr: Niasony aus dem Kongo singt mit Samtstimme.
  • 23 Uhr: DJs legen bei der Afro-Ruhr-Partynight auf.

Samstag (4. Juni)

  • 12 Uhr: Trommeln und Chicken Mafia.
  • 14 und 18 Uhr: Bei einer Modenschau zeigen Models moderne europäische Schnitte aus afrikanischen Stoffen.
  • 14 Uhr: Beim Workshop African Dancehall Beats bringt Antja Schepers eine Choreografie aus Dancehall-Schritten bei – gemischt mit afrikanischen Tanzstilen. Sonntag zur gleichen Zeit.
  • 15 Uhr: Beim Workshop Tokalinda wird gemeinsam mit Joseph Mahame getrommelt. Sonntag zu gleichen Zeit.
  • 16 Uhr: „Frankreich und seine Kolonien“ ist das Thema einer Podiumsdiskussion.
  • 20.30 Uhr: Nawassa Soumana ist eine Sängerin aus Guinea, die mit sieben Jahren begonnen hat, zu musizieren.
  • 22 Uhr: Afro-Pop macht die „junge Löwin Afrikas“, Wiyaala. Sie wird von einer groovenden Band begleitet.
  • 23 Uhr: Party

Sonntag (5. Juni)

  • 12 Uhr: Dieser Tag ist der Familientag. Die jungen Erwachsenen des Tete Adehyemma Dance Theater aus Ghana erzählen von ihrem Leben, ihren Wurzeln und Wünschen für die Zukunft. Die Skateboard-Initiative ermöglicht gemeinsames Rollen in der Skatehalle. Jede Menge Spiele bietet der Kinderbereich des DKH.
  • 14 Uhr: Diamano Couture zeigt bei einer Modenschau seine aktuelle Kollektion.
  • 15 Uhr: Einen Bildvortrag von seiner Safari durch das kenianische Naturschutzgebiet Masai Mara zeigt Hartmut Fiebig. 

Öffnungszeiten des Festivalgeländes im Dietrich-Keuning-Haus, Leopoldstraße 50: Freitag 13 bis 23 Uhr, Samstag 11 bis 23 Uhr, Sonntag 11 bis 19 Uhr. Der Eintritt zum Afrika-Markt ist frei. Partynacht: 7 Euro an der Abendkasse. Konzerte (ab 20.30 Uhr): Freitag 10 Euro plus Gebühren im Vorverkauf, 15 Euro an der Abendkasse; Samstag 13 Euro plus Gebühren, 18 Euro abends. Für beide Tage zusammen kostet der Eintritt 20 Euro plus Gebühren. Tickets gibt es bei Dortmund-Tourismus, Max-von-der-Grün-Platz.

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