Das "Höchste der Gefühle": Klein, aber sehr fein

Schnellkritik

Dass Festivals nicht immer groß sein müssen, bewies am Sonntagabend das "Höchste der Gefühle-Festival" im FZW. Durch die kleinen Bühnen und das kleine Publikum herrschte dort Wohnzimmeratmosphäre. Die Musik war ein Mix aus dem Rock- Indipop und Songwriter-Bereich.

DORTMUND

von Elisa Brinkhoff

, 26.09.2016, 06:57 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Kanadiern Hannah Epperson begeisterte beim Mini-Festival im FZW.

Die Kanadiern Hannah Epperson begeisterte beim Mini-Festival im FZW.

Bereits zum zweiten Mal fand das Festival im FZW statt. Auf den zwei verschiedenen Bühnen spielten abwechselnd fünf sehr junge Bands und Songwriter mit unterschiedlichen Musikrichtungen. Während es auf der einen, größeren Bühne im Club mit Newcomerbands wie der Dortmunder Gruppe „Walking On Rivers“ rockig mit E-Gitarren, Bass und Schlagzeug zuging, dominierten auf der sehr kleinen Bühne an der Bar ruhige Klänge. Dort spielte unter anderem das Duo „Vil“ mit Songtexten auf Dänisch und mit Klavier- und Synthesizerklängen vom Keyboard begleitet.

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"Das Höchste der Gefühle" im FZW

Klein aber fein, familär statt großer Auflauf: Das Mini-Festival "Das Höchste der Gefühle" im Dortmudner Freizeitzentrum West war etwas besonderes.
25.09.2016
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Headliner Yesterday Shop beim Festival "Das Höchste der Gefühle".© Foto: Nils Foltynowicz
Headliner Yesterday Shop beim Festival "Das Höchste der Gefühle".© Foto: Nils Foltynowicz
Headliner Yesterday Shop beim Festival "Das Höchste der Gefühle".© Foto: Nils Foltynowicz
Headliner Yesterday Shop beim Festival "Das Höchste der Gefühle".© Foto: Nils Foltynowicz
Headliner Yesterday Shop beim Festival "Das Höchste der Gefühle".© Foto: Nils Foltynowicz
Headliner Yesterday Shop beim Festival "Das Höchste der Gefühle".© Foto: Nils Foltynowicz
Headliner Yesterday Shop beim Festival "Das Höchste der Gefühle".© Foto: Nils Foltynowicz
Headliner Yesterday Shop beim Festival "Das Höchste der Gefühle".© Foto: Nils Foltynowicz
Headliner Yesterday Shop beim Festival "Das Höchste der Gefühle".© Foto: Nils Foltynowicz
Headliner Yesterday Shop beim Festival "Das Höchste der Gefühle".© Foto: Nils Foltynowicz
Headliner Yesterday Shop beim Festival "Das Höchste der Gefühle".© Foto: Nils Foltynowicz
Headliner Yesterday Shop beim Festival "Das Höchste der Gefühle".© Foto: Nils Foltynowicz
Headliner Yesterday Shop beim Festival "Das Höchste der Gefühle".© Foto: Nils Foltynowicz
Die Kanadierin Hannah Epperson war für viele im Publikum die Entdeckung des Festivals.© Foto: Nils Foltynowicz
Die Kanadierin Hannah Epperson war für viele im Publikum die Entdeckung des Festivals.© Foto: Nils Foltynowicz
Die Kanadierin Hannah Epperson war für viele im Publikum die Entdeckung des Festivals.© Foto: Nils Foltynowicz
Die Kanadierin Hannah Epperson war für viele im Publikum die Entdeckung des Festivals.© Foto: Nils Foltynowicz
Die Kanadierin Hannah Epperson war für viele im Publikum die Entdeckung des Festivals.© Foto: Nils Foltynowicz
Die Kanadierin Hannah Epperson war für viele im Publikum die Entdeckung des Festivals.© Foto: Nils Foltynowicz
Die Kanadierin Hannah Epperson war für viele im Publikum die Entdeckung des Festivals.© Foto: Nils Foltynowicz
Die Kanadierin Hannah Epperson war für viele im Publikum die Entdeckung des Festivals.© Foto: Nils Foltynowicz
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So hat es uns gefallen:

Ein wirkliches Festival-Feeling kam nicht auf, stattdessen überwog die sehr familiäre und intime Atmosphäre. Man war sehr nah an den teilweise alternativen Gruppen, die sich nach ihren Auftritten unter die Zuschauer mischten und sich noch die anderen Acts anschauten. Das Programm war sehr abwechslungsreich und bot eine gute Möglichkeit, noch eher unbekannte Bands kennenzulernen. Die Kanadierin Hannah Epperson stach dabei vor allem heraus. Sie spielte Geige, sang und bediente zeitgleich eine sogenannte Loopstation, mit der sie einzelne Musikabschnitte aufnehmen, und nach belieben abspielen konnte. Dadurch entstand ein sehr besonderer Klang, der sich teilweise sogar nicht mehr nach Geige anhörte.

So hat es den Zuschauern gefallen:

Daniel Leitholt (32, Dortmund): Ich finde es schön, dass das Festival so klein ist, so ist es sehr familiär und das macht es sehr besonders. Ich kannte keine Band, die hier aufgetreten ist, aber ich finde sie alle richtig gut.

Markus Michels (48, Ennepetal): Ich bin zum ersten Mal im FZW und es gefällt mir hier sehr gut. Ich bin hauptsächlich wegen Hannah Epperson gekommen, die ich schon kannte und auch letztes Jahr in Köln gesehen habe. Ich finde es sehr beeindruckend, wie sie mit der Loopstation arbeitet.

Nadine Böke (38, Dortmund): Ich bin begeistert, die Bands haben viel Bühnenpräsenz. Ich kannte bisher noch niemanden, der hier gespielt hat und habe mich überraschen lassen. Mein Highlight war Hannah Epperson, denn die Art, wie sie die Geige spielt, kannte ich bisher noch nicht.

 

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