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Es gibt einen Nachfolger für das Café Asemann im Kreuzviertel

rnBetreiberwechsel

Seit einigen Tagen wird in den Räumen des ehemaligen Café Asemann gearbeitet. Bald soll hier im Kreuzviertel ein neuer Laden eröffnen, der mit hochwertigen Produkten überzeugen möchte.

Kreuzviertel

, 22.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Die Türen und Fenster des ehemaligen Café Asemann sind mit Plastikplanen verhangen. Seit dem 15. Mai wird dort intensiv gearbeitet, denn es soll am 1. Juni wieder öffnen. Dann aber unter dem Namen „Herr Liebig" und mit den zwei neuen Betreiberinnen Beate Bußmann und Pia Danielmeier.

Gemeinsam haben die beiden in einem Dortmunder Café gearbeitet. Danielmeier als Küchenleitung und Bußmann als Konditormeisterin. Die beiden kennen sich seit etwa zehn Monaten und haben schon länger nach einem Lokal gesucht, mit dem sie sich selbstständig machen können, erzählen die beiden Frauen – allerdings haben sie zuerst getrennt gesucht.

Café Asemann schloss aus privaten Gründen

Unabhängig voneinander sind sie dann auch auf das Café Asemann gestoßen, das die Besitzerin aus privaten Gründen für einen Betriebsübergang ausgeschrieben hatte. Daraus entstand dann die Idee, gemeinsam ein Kaffeehaus zu eröffnen.

Nicht umsonst wird das neue „Herr Liebig" den Zusatz „Kaffeehaus" tragen. Denn auf Kaffee solle der Fokus liegen, sagt Danielmeier. Hochwertige Arabica-Mischungen wollen die beiden Frauen anbieten, die sie aus einer Rösterei aus Medebach beziehen. Generell würden sie auf regionale Waren setzen: „Nachhaltigkeit und fair gehandelte Produkte sind ein wichtiges Thema für uns", sagt Beate Bußmann. „Milch und Eier beispielsweise kaufen wir bei Betrieben aus der Region ein."

Altes Konzept mit neuem Anstrich

Das Konzept bliebe aber im Groben das des Café Asemann, sagt Danielmeier. Frühstück und Bagels soll es weiterhin geben, ergänzt durch Kreationen von Konditormeisterin Bußmann. Die Mitarbeiter, die bleiben wollen, hätten sie ebenfalls übernommen. Und auch am Aussehen des Cafés wollen die neuen Betreiberinnen nicht allzu viel ändern.

Die große Theke mit den goldenen Kaffeeschütten bleibt im Laden. „Wir wollen aber natürlich schon unsere eigene Note einbringen", sagt Pia Danielmeier. Das Beige der Wände weicht einem grauen Anstrich. Leitern, Folien und Farbrollen zeugen davon. Die sollen aber verschwunden sein, wenn das Kaffeehaus am 1. Juni in der Liebigstraße 24 eröffnet.

Tortenlieferungen nach Hause

Von der Straße leitet sich auch der Name ab und nicht etwa vom berühmten Chemiker Justus Liebig, erklären die beiden Frauen. „Obwohl das auch passen würde", sagt Beate Bußmann. Der habe nämlich am Backpulver gearbeitet und mit seinen Experimenten den Grundstein für das Backpulver, wie wir es heute kennen, gelegt. Mit dem wird dann vor allem Konditormeisterin Bußmann zu tun haben. Beim Backen soll sich die 36-Jährige ausleben können. Neben Kuchen und Torten soll es im "“Herr Liebig" Bruchschokolade und Pralinen geben. Ein Lieferdienst für Torten ist ebenfalls angedacht.

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