Stadt Dortmund bereitet sich auf Evakuierung des Klinikviertels vor

rnVerdacht auf Weltkriegsbomben

Dem Klinikviertel droht im Januar eine Riesen-Evakuierung. Dort müssen möglicherweise zwei Weltkriegsbomben entschärft werden. Das hätte drastische Folgen für Dortmunds größte Krankenhäuser.

Dortmund

, 24.10.2019, 10:44 Uhr / Lesedauer: 1 min

Möglicherweise muss das Klinikviertel im Januar für eine Bombenentschärfung evakuiert werden. Auch das Klinikum Dortmund und das Johannes-Hospital wären davon betroffen. Das teilte die Stadt am Donnerstagmorgen (24.10.) mit.

Demnach sei im Rahmen von Vorbereitungen für zwei geplante Baumaßnahmen der Verdacht auf Blindgänger aufgekommen. Die beiden Verdachtspunkte liegen laut Stadt an der Beurhausstraße und der Luisenstraße und gehen aus einer Auswertung von Luftbildern hervor. Ob dort wirklich Blindgänger im Boden liegen, müssen weitere Untersuchungen zeigen.

Entschärfung geplant

Sollten sich die Verdachtspunkte als tatsächliche Fundorte herausstellen, plane die Stadt zusammen mit dem Kampfmittelräumdienst eine Entschärfung am Wochenende des 11. und 12. Januar 2020.

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Wie groß der Evakuierungsradius dann wäre, hängt von der Art der Bombe ab. Am wahrscheinlichsten sind 250 Meter oder 500 Meter. Laut der Stadt bereiten sich das Klinikum und das Johannes-Hospital bereits auf eine Evakuierung vor.

Ob sich der Verdacht auf Blindgänger bestätigt, wird laut der Stadt näher untersucht. Dafür müssten die Blindgänger freigelegt werden.

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Am Sonntag mussten rund 13.000 Dortmunder ihre Wohnungen verlassen, weil Blindgänger im Klinikviertel gefunden wurden. Beide Bomben wurden am Nachmittag entschärft. Die Ereignisse im Ticker. Von Oliver Volmerich, Bastian Pietsch

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