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Das Leben der Kinder in den Slums von Stolipinovo

Eine Delegation aus Dortmund erkundete die Lebensbedingungen der Roma im Elendsviertel Stolopinovo in Plowdiw in Bulgarien, um Probleme in der Dortmunder Nordstadt zu verstehen. Die Kinder in Stolipinovo leben mit Hunden und Katzen im Müll, das Abwasser aus den Häusern fließt auf die Straße.
24.02.2011
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So lernen Roma-Kinder im bulgarischen Plowdiw. In Deutschland müssen sie bei Null anfangen, zunächst die Sprache erlernen.© Foto: Peter Bandermann
"Daumen rauf" signalisert der Junge rechts. Tatsächlich steht er am Abgrund. Noch tiefer sinken können die Kinder in Stoipinovo nicht - unter diesem Leben gibt es nur noch den Tod.© Foto: Peter Bandermann
Gerne zeigen sich diese Kinder der Kamera. Doch ihr Leben ist geprägt von Armut, Elend und Perspektivlosigkeit.© Foto: Peter Bandermann
Drei Roma-Kinder im Slum von Stolipinovo: Diese Kinder können in diesem Augenbick lachen, leben und spielen aber im Müll.© Foto: Peter Bandermann
"Die Schule ist das A und O für den Weg in eine gute Zukunft", sagt die Roma-Stiftung im Plowdiwer Ostbezirk Stolipinovo. Die Stiftung betreibt Schulen und holt die Kinder mit Bussen von Zuhause ab. Dieser Junge hat Glück: Für ihn gibt es einen Platz im Klassenzimmer, seine Eltern wollen seine Schulausbildung.© Foto: Peter Bandermann
Nicht alle Kinder leben auf der Straße: Dieser Schulkinder sind gut gekleidet und gehören zur oberen Schicht unter den Armen.© Foto: Peter Bandermann
Kinder posieren im Stadtteil Stolipinovo vor einem Wohnhaus. Statt zur Schule zu gehen, steuern sie eine Pferdekutsche.© Foto: Peter Bandermann
Trotz Armut und Elend: Dieser Junge legt Stolz und Selbstbewusstsein in sein Gesicht. Hinten recht transportiert eine alte Frau einen Sack mit Holz für einen Ofen.© Foto: Peter Bandermann
Stolipinovo an einem Montagmittag: Kinder versuchen inmitten von Müll Waschmittel zu verkaufen. Stärker könnte der Kontrast nicht sein. Dies ist mehr als Armut - dies ist eine humanitäre Katastrophe, die sich schleichend aufgebaut hat.© Foto: Peter Bandermann
Ein Roma-Mädchen lernt in einer Schule der Roma-Stiftung. Aufmerksam hört das Kind der Mathematiklehrerin zu.© Foto: Peter Bandermann
Ein "Spielplatz" in Stolipinovo: Umgeben von Müll wachsen die Roma-Kinder in dem Elendsviertel auf.© Foto: Peter Bandermann
Zwei Jungen posieren in Stolipinovo für ein Foto.© Foto: Peter Bandermann
Eine Lehrerin hilft bei der Roma-Stiftung in Ost-Plowdiw in Bulgarien einem Jungen bei den Aufgaben. Nur über Bildung können sich die Kinder Chancen auf einen Ausbildungsplatz erarbeiten.© Foto: Peter Bandermann
Sehr viele Kinder und Erwachsene müssen erst noch Lesen und Schreiben lernen - dieses jugendliches Mädchen beschäftigt sich bereits mit fortgeschrittener Mathematik. Ihre Schulausbildung ist der beste Schutz vor einem Abgleiten auf eine Ebene des Elends, die niemand mehr verlassen kann, weil höhere Ziele dann unerreichbar sind.© Foto: Peter Bandermann
Zwei Jungen steuern eine mit Brennholz bepackte Kutsche durch die Straßen des Elendsviertels. Das Bild entstand an einem Montagvormittag - wenn Kinder im Rest Europas eigentlich zur Schule gehen.© Foto: Peter Bandermann
Darina Kukeva ist die Leiterin eines Kinderheims in Plovdiv. 95 Prozent der Kinder in den Heimen und Waisenhäusern Bulgariens sind Roma-Kinder.© Foto: Peter Bandermann
Stolz ist Darina Kukeva auf einen am 21. März 2011 veröffentlichten Bericht der Tageszeitung "marica": Der darin beschriebene Sportler, der bulgarischer Meister im 1500-Meter-Lauf ist, ist in dem Heim aufgewachsen und hat über den Sport in ein neues Leben gefunden.© Foto: Peter Bandermann
Die Kinderheim-Leiterin Darina Kukeva informiert eine Delegation aus Dortmund über die Arbeit in dem Heim. Rechts Ruhr Nachrichten-Redakteurin Gaby Kolle.© Foto: Peter Bandermann
Darina Kukeva (2. von links) im Gespärch mit der Delegation aus Dortmund: Links Gaby Kolle von den Ruhr Nachrichten in Dortmund, Elke Rehpöhler von der Prostituierten-Beartungsstelle "Kober" in Dortmund (3. von links), Melanie Schmickler vom Ordnungsamt (4. von links), Ingo Moldenhauer vom Ordnungsamt (2. von rechts) und Dolmetscher Kirol Kiriv (rechts).© Foto: Peter Bandermann
Ein Roma-Junge aus einem Kinderheim in Plowdiv zeigt stolz eine Puppe. Er gehört zu 84 Kinder, die gut behütet von Lehrern, Erziehern und Psychologen betreut werden. Sie sind zuvor als "Risiko-Kinder" aufgenommen worden.© Foto: Peter Bandermann