Das sagen die Dortmunder zum Eier-Skandal

Video-Umfrage auf dem Markt

Der Skandal um Fipronil-Eier verunsichert die Kunden, Millionen mit dem Insektizid belasteten Eier wurden aus dem Handel genommen. Wir haben uns auf dem Markt umgehört, ob die Dortmunder weiter Eier kaufen - und wenn ja, wo.

DORTMUND

von Alina Meyer, Paulina Würminghausen

, 09.08.2017, 14:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Skandal in Kürze:

Anfang August war bekannt geworden, dass das Insektengift in Eiern niederländischer Produzenten nachgewiesen worden war, Millionen dieser Eier waren nach Deutschland, die Schweiz und Schweden geliefert worden. Alle Bundesländer - mit Ausnahme Sachsens - waren betroffen. Millionen Eier wurden aus den Regalen von Supermärkten genommen und vernichtet. Zudem gab es erste Rückrufe für Produkte mit verarbeiteten Eiern. Bundesweit untersuchen Labore Eier auf Fipronil.

Die Verwendung von Fipronil bei Tieren, die Lebensmittel liefern, ist in der EU verboten. Es wird angenommen, dass ein belgischer Hersteller das Insektizid einem Reinigungsmittel beimengte und es an Betriebe in Belgien, den Niederlanden und Deutschland verkaufte. Das Insektizid soll Tiere vor Flöhen, Läusen und Zecken schützen. Aus Expertensicht sind die von Fipronil-Eiern und -Produkten ausgehenden Gefahren für Verbraucher bei den bisher gemessenen Konzentrationen überschaubar. In hohen Dosen kann Fipronil für Menschen aber gefährlich sein.

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