Das sind die drei größten Weihnachtsmärkte Dortmunds

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Es weihnachtet sehr, auch wenn es noch gut fünf Wochen bis Heiligabend sind. Am Donnerstag geht‘s los mit dem verfrühten Advent in der Dortmunder Innenstadt und am Fredenbaum. Wir zeigen, was Sie über die Weihnachtsmärkte in und um Dortmund wissen müssen.

Dortmund

, 19.11.2017, 03:30 Uhr / Lesedauer: 3 min
Das sind die drei größten Weihnachtsmärkte Dortmunds

Fast genauso wird der Baum in diesem Jahr aussehen. Natürlich mit einem neuen Jahresschild. © Stephan Schütze

Der Weihnachtsmarkt in der Dortmunder City

Er ist mit Abstand der größte Markt mit mehr als 300 Ständen, verteilt an zehn Standorten. Magnet ist der Baum der Bäume mit 1700 Rotfichten, auf 45 Meter zusammengetürmt als „größter Weihnachtsbaum der Welt“. Ähnlich bunt wie im letzten Jahr strahlt der Gigant in den Farben rot, weiß und golden.

Am Freitagmittag um 13 Uhr flog seine Spitze ein, der vier Meter hohe Engel – via Kran auf dem Hansaplatz. Aufleuchten wird der Baum – wie jedes Jahr – erst nach Totensonntag, wenn am Montag (27.11.) Oberbürgermeister Ullrich Sierau um 18 Uhr auf den Einschaltknopf drückt.

Neu ist das Kasperltheater der Familie Woitschack mit handgeschnitzten Hohnsteiner Puppen an der Kampstraße, direkt vor der Petrikirche. Das Theater ist integriert in den neuen, acht mal vier Meter großen Adventskalender. Jeden Tag öffnet sich daran ein Fenster zugunsten des Vereins Kinderlachens.

Das sind die Öffnungszeiten

23. November bis 30. Dezember, montags bis donnerstags 10-21 Uhr, freitags und samstags 10-22 Uhr, sonntags 12-21 Uhr.

Geschlossen am 26. 11. und 25. 12., Heiligabend geöffnet von 10-14 Uhr, am zweiten Weihnachtsfeiertag von 12-21 Uhr.


Das sind die drei größten Weihnachtsmärkte Dortmunds

Der Lichter-Weihnachtsmarkt im Fredenbaumpark.

Der Weihnachtsmarkt im Fredenbaumpark

Was der Künstler Christo kann, können die Veranstalter vom mittelalterlichen Lichter-Weihnachtsmarkt schon lange – eine Ponton-Brücke übers Wasser legen, die eine einzigartige Flaniermeile bildet. Nun gut, mit dem Iseo-See in Oberitalien, auf dem Christo seine „Floating Piers“ verlegte, lässt sich der Fredenbaumsee nicht ganz vergleichen, aber die brandneue Attraktion in Dortmunds Norden dürfte auch viele Besucher locken.

Der Mittelalter-Markt überzeugt durch fantastische Beleuchtung, Feuershows, mit den Greifvogel-Shows eines Falkners im beheizten Zelt, einem 30 Meter langen Piratenschiff samt Piratenlager für Kinder und einer großen Bühne mit Auftritten von Mittelalterbands und weiteren Künstlern. Dazu unterhalten Zauberer, Gaukler und Puppenspieler, Tausende Fackeln und Kerzen tauchen den Markt in magisches Licht. Dazu wird es in diesem Jahr mehr Lagerfeuer geben, kündigen die Veranstalter an.

Das sind die Öffnungszeiten

23. November bis 1. Januar, montags bis donnerstags, 15-22 Uhr, freitags 15-24 Uhr, samstags 13-24 Uhr, sonntags 11-20 Uhr.

Geschlossen am 26.11., 24. und 25.12. Der Besuch kostet Eintritt (ab 5 Euro).

Das sind die drei größten Weihnachtsmärkte Dortmunds

An vier Tagen hat der Weihnachtsmarkt im Park des Schloss Bodelschwingh geöffnet. © Dieter Menne

Die Weihnachtsflair am Schloss Bodelschwingh

Nur vier Tage Marktdauer, aber dies sind Tage, die es in sich haben. Einmalig das Ambiente im Schlosspark des Renaissance-Anwesens der Baron-Familie zu Knyphausen, hochwertig das Angebot und zauberhaft die Unterhaltung.

Mireta, Freifrau zu Knyphausen, konnte in diesem Jahr viele neue Aussteller gewinnen, sodass die Weihnachtsflair größer als 2016 wird. Für die Kinder gibt es zum historischen Karussell noch ein Puppentheater, und auch kulinarisch tun sich neue Geschmacksofferten auf: von der Feuerzangenbowle über Kartoffelspiralen, frische Zimtschnecken, Kräuterfladen, Mandelzopf bis zu Schokoküssen.

Rund 100 handverlesene Aussteller bieten in ihren Pagoden vor der Kulisse des Wasserschlosses Ausgefallenes. Die Besucher treffen auf einen mannshohen Nussknacker, auf den Nikolaus, der mit seinen Egeln durch den Park spaziert, auf hell leuchtende Lampions und glitzernde Lichtpunkte im dunklen Geäst der Blutbuche.

Das sind die Öffnungszeiten

Donnerstag (30.11.), 15-20 Uhr, Freitag/Samstag (1.12./2.12.), 12-20 Uhr, Sonntag (3.12.), 12-18 Uhr.

Eintrittspreis: 10 Euro, freier Eintritt für Kinder (unter 15) in Begleitung von Erwachsenen.

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