Das sind die Zukunftsvarianten von DEW21

Gutachten zum Download

Wie geht es mit DEW21 weiter, wenn Ende 2014 der Gesellschaftervertrag mit RWE ausläuft? Mit dieser Frage haben sich zwei Gutachten beschäftigt. Eines davon veröffentlichen wir an dieser Stelle.

DORTMUND

von Von Bettina Kiwitt

, 04.09.2013 / Lesedauer: 2 min
Das sind die Zukunftsvarianten von DEW21

Die DEW21-Zentrale am Ostwall.

Das Gutachten von Wirtschaftsprüfern der KPMG (Düsseldorf) geht auf die Unternehmenswertbestimmung und verschiedene Szenarien zur künftigen Entwicklung der Energiewirtschaft ein, das zweite von BET befasst sich mit den möglichen Auswirkungen der unterschiedlichen Varianten der künftigen Gesellschafterstruktur bei DEW21.Aktuell ist DSW21 zu 53 Prozent an DEW21 beteiligt, RWE mit 47 Prozent. Ende 2014 endet der Gesellschaftervertrag und daher muss eine Lösung gefunden werden, wie künftig mit den RWE-Anteilen verfahren wird. 

  • Sollen die Stadtwerke (DSW) als Haupteigentümerin RWE ganz aus der DEW herauslösen, DEW also vollständig rekommunalisieren?
  • Könnte DSW die 364 bis 482 Millionen Euro dafür überhaupt auf den Tisch von RWE blättern? Oder soll der RWE-Anteil lediglich sinken?
  • Und: Holt man einen dritten Gesellschafter ins Boot?

Darum ging es in dem BET-Gutachten, das die Variante mit einem geringeren RWE-Anteil und einem weiteren strategischen Partner empfiehlt. Die Rekommunalisierung ist für die Gutachter die schlechteste Variante, insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Finanzierung und der Sicherung von Arbeitsplätzen.

Das KPMG-Gutachten wurde aufgrund von „schützenswerten Geschäftsinteressen der beteiligten Unternehmen“ am Montagabend nicht ausgelegt, die Präsentation des BET -Gutachtens hingegen in Kopie verteilt. Die Präsentation ist an dieser Stelle nachzulesen.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt