Das will der neue Flüchtlingshilfe-Verein "Train of Hope" erreichen

Initiative aus spontaner Hilfsbewegung

Als im September plötzlich die Flüchtlingszüge aus München nach Dortmund kamen, formierte sich innerhalb weniger Stunden eine breite Hilfsbewegung. Ihr Slogan: „Train of Hope“. Nun wollen einige Flüchtlingsaktivisten daraus eine dauerhafte Hilfseinrichtung machen. Es gibt bereits konkrete Pläne.

DORTMUND

von Tim Vinnbruch

, 08.10.2015, 18:52 Uhr / Lesedauer: 1 min

Um die vielen Flüchtlinge aus Syrien und anderen Krisengebieten adäquat unterzubringen und zu versorgen, benötigt man nicht nur viele helfende Hände. Die Freiwilligen müssen auch wissen, wo sie ihr Engagement am besten einsetzen können.

Der gemeinnützige Verein „Train of Hope“ will die Flüchtlingshilfe mit einer stabileren Koordination und konkreten Projekten erleichtern. Dies soll sowohl eine strukturiertere Verteilung von Kleidungs-, Möbel- und Lebensmittelspenden ermöglichen, als auch den optimalen Einsatz der freiwilligen Helfer. In Zukunft sind mehrere unterstützende Projekte geplant. 

Die Hauptprojekte im Überblick:

  • Über die Internetseite www.fkdo.org können sich Helfer registrieren und werden benachrichtigt, wann und wo sie gebraucht werden. Außerdem können Flüchtlingsheime angeben, welche Art von Spenden sie momentan am dringendsten benötigen und diese werden dann vermittelt.
  • Im Dietrich-Keuning-Haus soll ein Café eingerichtet werden, in dem die Flüchtlinge für wenig Geld Kaffee und weitere Verpflegung bekommen. In erster Linie dient es als Ort für Gespräche untereinander und mit den Helfern vor Ort.
  • Auf einem kostenlosen Flohmarkt werden tausende Kleidungsstücke angeboten. Aus diesen können sich die Flüchtlinge diejenigen heraussuchen, die ihnen gefallen und passen.

 

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