DASA-Ausstellung soll das Unsichtbare sichtbar machen

"Nano"

Die Zukunft ist nano und die Nano-Welt ist so klein, dass man dafür zwingend ein Mikroskop braucht. Wie macht man ein nahezu unsichtbares Thema für eine Ausstellung so sichtbar, dass sie auch und vor allem Jugendliche ab 14 Jahren in ihren Bann zieht?

DORSTFELD

von Von Holger Bergmann

, 11.02.2011, 05:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
DASA-Ausstellung soll das Unsichtbare sichtbar machen

Der Lotus-Effekt: Auf einem imprägnierten T-Shirt perlt Wasser ab wie von einem Blatt. Die beiden angehenden Physik-Laboranten Linda Wentzel und Sven Becker der Bundesanstalt für Arbeitsschutz gaben einen Vorgeschmack auf die Experimente, die auf die Workshop-Teilnehmer zukommen.

Sabine Kramer bereitet gerade in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendtechnologiezentrum (KITZ.do) eine Workshop-Reihe vor, die die Ausstellung flankieren soll. Die Workshops, für die sich Schulklassen bereits anmelden können, wollen das Unsichtbare sichtbar machen. Im Nano-Bereich gibt es zum Beispiel den Form-Gedächtnis-Effekt. Die Schüler verbiegen eine Büro-Klammer. Mit der Hand würde man den Draht nie wieder in die alte Form bekommen. Gießt man aber 70 Grad heißes Wasser darüber, biegt sich die Klammer alleine in die alte Form zurück. Das Geheimnis: Der Draht besteht aus einer Nickel-Titan-Legierung (Nitinol), einer so genannten Form-Gedächtnis-Legierung.

Außerdem werden die Teilnehmer mit dem Tyndall-Effekt vertraut gemacht. Laserstrahlen sind nämlich eigentlich unsichtbar. Nur Nano-Teilchen in der Luft machen ihn sichtbar, nur Nanoteilchen machen zum Beispiel Lasershows möglich. Mit diesen und weiteren Experimenten gestaltet die DASA ein etwa einstündiges Programm. Danach folgt eine ebenfalls einstündige Führung durch die Ausstellung. Größere Gruppen werden aufgeteilt.   

  • Gruppen mit je 15 Teilnehmern zahlen 31 Euro Eintritt. Anmeldung unter Tel. (02 31) 90 71-26 45.
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