Demo gegen Nazi-Gewalt: Busse fahren anders

"Es reicht"-Kampagne am Samstag

Eine Demonstration mit etwa 1000 Teilnehmern gegen rechtsextreme Gewalt führt am Samstag durch die Nordstadt bis zur Reinoldikirche in der Innenstadt. Wir zeigen die Demo-Route und erklären, welche Auswirkungen die Demo hat.

DORTMUND

, 23.09.2016 / Lesedauer: 2 min
Demo gegen Nazi-Gewalt: Busse fahren anders

Bei der ersten Demo der neuen Kampagne gingen rund 800 Nazigegner auf die Straße. Am 24. September sollen es bedeutend mehr werden.

Betroffen von der Demo sind Kurfürstenstraße, Uhlandstraße, Mallinckrodtstraße, Steinstraße, Königswall und die Kampstraße. Start ist am Samstag gegen 13 Uhr am Nordausgang des Hauptbahnhofs. Die Demonstration endet nachmittags an der Reinoldikirche.

DSW21 kündigte am Freitag an, dass die Buslinien 412, 452, 453, 460, 475, der Flughafen-Express und die S 30 zwischen 11 und 19 Uhr Umleitungen fahren müssen.

Die Route der Anti-Nazi-Demo:

 

Nazis in Dorstfeld werden aggressiver

Die Demonstranten der „Es reicht“-Kampagne protestieren gegen rechtsextreme Gewalt in Dortmund. Polizeipräsident Gregor Lange appellierte an alle Teilnehmer, ausschließlich friedlich zu demonstrieren.

Aktuell steige das Aggressionspotenzial der Rechtsextremisten im Stadtteil Dorstfeld spürbar, sagte Gregor Lange. Die Szene radikalisiere sich zunehmend. Die Polizei unterstütze das Engagement gegen den Rechtsextremismus ausdrücklich.

 

Lesen Sie jetzt