Antifa und Neonazis

Demos am Sonntag: Verkehr an zwei Orten in Dortmund beeinträchtigt

Zwei Demonstrationen mit großem Konfliktpotenzial finden am Sonntag (4.7) in Dortmund statt. Die Polizei wird mit vielen Einsatzkräften vor Ort sein und rechnet mit Verkehrsbeeinträchtigungen.
Am 1. Mai haben sich Neonazis zu einer Demonstration in Dorstfeld getroffen.
Am 1. Mai haben sich Neonazis zu einer Demonstration in Dorstfeld getroffen. Deutlicher Gegenprotest hat sich ihnen entgegengestellt. © Stephan Schütze

Am Sonntag (4.7) findet eine Demonstration von Antifaschisten in Dortmund Dorstfeld statt, zeitgleich haben Neonazis eine Demonstration in der Nordstadt angekündigt.

Verkehrsbeeinträchtigungen in der Nordstadt und in Dorstfeld

Aufgrund des großen Konfliktpotentials an beiden Standorten wird die Polizei mit „mit einer großen Anzahl von Einsatzkräften“ vor Ort sein. Zudem teilen die Beamten mit, dass mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen sei.

Die stationäre Demonstration der Antifa findet mit bis zu 250 angemeldeten Personen auf dem Wilhelmplatz in Dorstfeld von 16 bis 20 Uhr statt. Dementsprechend könnten besonders angrenzende Straßen, wie die Wittener Straße oder der Dorstfelder Hellweg von den Verkehrsbeeinträchtigungen betroffen sein.

Zeitgleich demonstrieren die Neonazis ebenfalls stationär am Nordmarkt, auch hier könnte es möglicherweise an den angrenzenden Straßen, wie der Mallinckrodtstraße, zu Verzögerungen für den Verkehr kommen.

An beiden Standorten könnte der Verkehr laut Polizei allerdings auch weiträumiger beeinträchtigt werden.

Die Dortmunder Polizei hat für die Dauer der Demonstrationen ein Bürgertelefon eingerichtet, Anwohner können sich hier am Sonntag ab 12 Uhr bis Einsatzende an die Polizei wenden, Tel.: 0231/132-5555.

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