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Der AWO-Lauf in Asseln ist einzigartig - und war auch diesmal wieder ausgebucht

rnAWO-Lauf

Zum achten Mal startete am Sonntag der Dortmunder AWO-Lauf in Asseln. Auch dieses Mal waren es rund 700 Teilnehmer, die unter dem Motto „AWO bewegt“ das Ziel durchquerten.

von Alexandra Wachelau

Asseln

, 28.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Der Schulhof des Immanuel-Kant-Gymnasiums in Asseln war am Sonntag rappelvoll. Schon auf dem Weg zur Schule kommen einem Jogger entgegen, in den Ecken des Schulhofs werden Dehnübungen gemacht. Über den Lärm der rund 700 Teilnehmer, über 100 freiwilligen Helfer und der vielen Zuschauer dröhnt kurz vor zehn die Stimme des Moderators Frank Fligge: „Alle Läufer in die Startposition! In wenigen Minuten geht es los!“

„Wir haben mit 220 Teilnehmern angefangen“, sagt Norbert Roggenbach, Ortsvereinsvorsitzender und Organisator des Laufs. Das war 2012. Inzwischen musste der Verein eine Obergrenze von 700 Teilnehmern einführen. Auch dieses Jahr war der Lauf schnell ausverkauft. „Dieser Lauf ist rein ehrenamtlich von dem Ortsverein AWO Asseln, Husen und Kurl organisiert, das ist in ganz Deutschland einzigartig“, sagt Roggenbach.

Der Spaß steht beim Lauf im Vordergrund

Die räumliche Einschränkung sei laut Roggenbach dabei der eine Grund. Auf der anderen Seite wolle er durch die Beschränkung auf 700 Teilnehmer die Kommerzialisierung des Laufs verhindern. „Das Gemeinschaftsgefühl steht im Vordergrund.“

Das sehen auch die meisten Besucher so. Die Stimmung auf dem Schulhof ist gut, Einzelkämpfer sieht man allerdings selten. Viele Laufgruppen aus der Umgebung sind dabei, aber auch Privatpersonen. Einer der Läufer ist sogar aus Passau angereist, schon zum zweiten Mal ist er dabei. Auch Kinder und Rentner machen mit.

Der AWO-Lauf in Asseln ist einzigartig - und war auch diesmal wieder ausgebucht

Auf die Plätze, fertig, los! Den Teilnehmern des Dortmunder AWO-Laufs wurden insgesamt fünf Wettbewerbe angeboten. © Schaper

Heike Sieger beispielsweise ist schon zum vierten Mal dabei und hat auch den ersten Lauf 2012 miterlebt. „Es musste sich erst noch herumsprechen“, sagt sie. Auch sie läuft nicht mit, um auf dem Siegertreppchen zu landen, würde den Lauf aber gerne in anderthalb Stunden schaffen.

Jaqueline Wiedenlübbert, Michaela Kern und Elke Wickert haben im vergangenen Jahr den ersten, dritten und vierten Platz der Frauen im (Nordic) Walking ergattert. Sie gehen aber ganz gelassen in den Lauf: „Wir fixieren immer den vor uns – und den holen wir uns dann“, sagt Wickert und lacht.

Um zehn Uhr starten die Läufer, zehn Minuten später die (Nordic) Walker

580 Läufer und 120 (Nordic) Walker haben sich angemeldet. Die AWO-Veranstalter bieten fünf und zehn Kilometer für die Läufer und Walker; außerdem gibt es einen Halbmarathon über 21,1 Kilometer.

Der AWO-Lauf in Asseln ist einzigartig - und war auch diesmal wieder ausgebucht

Siegerehrung mit Maskottchen: SPD-Bundesabgeordnete Sabine Poschmann (l.) und der Vorsitzende der Asselner AWO, Norbert Roggenbach (r.), ehrten die schnellsten Halbmarathon-Läuferinnen Brigitta Nagy (2.v.l.), Regina Tank (3.v.r.) und Melanie Knothe (2.v.r.). © Schaper

Die Johanniter und die Versorgungsstände der ehrenamtlichen Helfer stehen am Wegesrand bereit. Jeder Teilnehmer bekommt eine Medaille, die ersten drei Plätze der fünf Wettbewerbe werden mit einem Pokal belohnt. „Wir haben die Organisation über die Jahre optimiert“, sagt Norbert Roggenbach. Spätestens in einem halben Jahr werde er schon wieder tief in den Vorbereitungen des nächsten Laufs stecken. Nun gilt es erst einmal, die Sieger zu ehren. Darauf muss er nicht lange warten: Die Walking-Gruppe ist kaum aus dem Startbereich, da kommt schon der erste Fünf-Kilometer-Läufer durchs Ziel.

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