„Der Bachelor“: Jenny-Fleur aus Dortmund und Sebastian verbinden Erfahrungen der Vergangenheit

rnDating-Show auf RTL

In der dritten Folge von „Der Bachelor“ bekommt Jenny-Fleur aus Dortmund endlich etwas Zeit alleine mit Sebastian Preuss. Und o-ho: Es gibt keinen Small-Talk, sondern geht in die Tiefe.

Dortmund

, 22.01.2020, 22:15 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit Vollgas geht die dritte Folge von „Der Bachelor“ los: Großes Drama in der mexikanischen Villa der Kandidatinnen. Die Münchenerin Denise-Jessica (26) kennt den Bachelor Sebastian Preuss (29) schon länger. Das hat der aufmerksame Zuschauer schon letzte Woche erfahren. Was für viele vermutlich keine große Sache wäre, ist für die Autoren der RTL-Sendung pures Gold, das natürlich ausgeschlachtet werden muss.

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Therapiestunde mit dem Bachelor

Währenddessen flaniert der Bachelor durch einen Bootshafen. Er ist nachdenklich. Er reflektiert das bisher Erlebte: „Ich verbringe so viel Zeit mit anderen Charakteren, mit mir selber, das ist einfach nur heftig!“ Was auch immer das heißen mag...

Zurück zum Geschäft. 16 „Ladies“ (wie der Bachelor sie nennt) sind noch dabei. Und Sebastian muss seine zukünftige Traumfrau finden. Da bleibt keine Zeit für Nachdenklichkeit und Zickenkrieg. Ab ins erste Gruppen-Date.

Sechs Frauen, mit dabei die Dortmunderin Jenny-Fleur (26), werden zu einer Bootstour eingeladen. Der Bachelor schnappt sich die Dortmunderin direkt und sucht das Einzelgespräch.

Er hat nämlich beobachtet, dass Jenny-Fleur immer einen „bedrückten Eindruck“ macht. Dem muss er auf die Spur gehen. Sebastian Preuss ist nämlich nicht nur sportbegeisterter Kickbox-Weltmeister, Ex-Häftling und Maler - sondern auch Hobby-Psychologe.

Die Dortmunderin ist offen. Sie habe in der Vergangenheit keine guten Erfahrungen mit Männern gemacht, ihre Eltern haben sich früh getrennt, sie habe keinen Kontakt zu ihrer Mutter und wuchs bei ihren Großeltern auf. Der Bachelor erkennt Parallelen zu seinem Leben: seine Eltern sind auch getrennt, er hat keinen Kontakt zu seinem Vater.

„Das hat alles einen Sinn“, erklärt er und äußert aus dem Off, dass sich ein Vertrauen entwickelt. Jenny-Fleur sieht das auch. Sie findet, dass „die Vergangenheit uns verbindet“.

Die Bachelor-Therapie-Sitzung ist vorbei, als eine höhere Gewalt eingreift: Wind und Wellen lassen das Boot wackeln. Man könnte vermuten, dass aus „Der Bachelor“ gleich die Serie „Lost“ wird, bei der eine Reisegruppe auf einer einsamen Insel strandet. Zum Glück ist es aber nur die Kunst der RTL-Post-Produktion, die gekonnt ein wenig raue See ein klitzekleinwenig dramatisiert hat. Trotzdem ist einigen der Frauen schlecht, sie müssen sich übergeben. Der Bachelor ist angefressen...

„Ich hatte das Gefühl, meine Wimpern fliegen ab!“, kommentiert Jenny-Fleur den Wind. Ein Happy End gibt es dennoch: Das Meer beruhigt sich, es kann geschwommen und zum längst vergessenen, qualvollen Ohrwurm „Despacito“ getanzt werden.

Dates im Boxring und beim Cirque du Soleil

Danach gibt es, welch Überraschung, noch weitere Dates. Eines davon findet in einem Boxring am Strand statt: Der Bachelor isst gemeinsam mit Jenny-Jasmin zu Abend. Und da: Es gibt den ersten Kuss der Staffel.

Ein weiteres Date findet in einem Cirque du Soleil statt. Wieder wird geknutscht, Kandidatin Diana bekommt die erste Rose.

Bei so viel Liebe in der Luft und so viel Konkurrenz nimmt der Zickenkrieg derweil Fahrt auf. „Die sehen alle aus wie mein dicker Zeh“, sind Aussagen, die wie Kriegserklärungen klingen sollen. Es bilden sich Rivalitäten. Zum Glück! Ohne sowas wären solche Fernsehsendungen keine Quoten-Giganten.

Deshalb ist bei der „Nacht der Rosen“ die Situation angespannt, als sich entscheidet, welche Kandidatinnen weiterkommen. Jenny-Fleur macht indes nur eine Sache Sorgen: „Tatsächlich mache ich mir Gedanken um meine Schuhe, dass ich da ein bisschen Fußschmerzen bekomme.“ Na, wenn das alles ist!

Ja, ist es: Jenny-Fleur bekommt ihre Rose und ist somit unter den 14 verbleibenden Frauen. Fortsetzung also am Mittwoch (29. Januar) um 20.15 Uhr auf RTL.

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