Die Arbeiten zum Bahnhofsumbau laufen schon seit Monaten. Jetzt werden sie für alle sichtbar, den der Bahnhofstunnel zeigt sich jetzt erst mal „oben ohne“.

Dortmund

, 11.07.2018, 09:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bauvorbereitende Arbeiten laufen schon seit Sommer 2017. Im Februar hat die erste Bauphase mit dem Bau einer neuen Entwässerung begonnen. Doch so richtig sichtbar ist der Bahnhofsumbau erst jetzt geworden: Die Fußgängerunterführung ist auf dem Weg zum Nordausgang „oben ohne“. Die nördliche Gleisbrücke wurde abgerissen, um die Voraussetzungen für die Verbreiterung des Fußgängertunnels zu schaffen.

Weil es im Norden zwischen den Gleisen 26 und 31 gleich drei Gleisbrücken gibt, klafft hier nun eine große Lücke. Der Bau der neuen Gleisbrücken und die Erneuerung der Bahnsteige, die dann barrierefrei erreichbar sein sollen, wird rund 14 Monate dauern. Dann geht es Stück für Stück weiter in Richtung Süden – immer bei laufendem Bahnbetrieb. Ganz zum Schluss werden die Regionalbahnsteige 1+2 und eine neue Eingangshalle am Nordeingang gebaut. 2024 soll der Hauptbahnhof dann runderneuert sein.

Bahnsteige sollen künftig barrierefrei erreichbar sein

Insgesamt 130 Millionen Euro kostet der Umbau. Besonderen Luxus wird es dafür nicht geben. Hauptziel ist, die Bahnsteige barrierefrei erreichbar zu machen. Dazu gehört, dass es zu allen Bahnsteigen von der Fußgängerunterführung aus Rolltreppen und Fahrstühle gibt. Die Unterführung wird auf 13,20 Meter verbreitert. Die Bahnsteige werden komplett umgestaltet, bekommen neue Böden, neue Dächer und neues Mobiliar.

Die Gesamtkosten von 130 Millionen Euro werden zu einem großen Teil aus öffentlichen Mitteln getragen. Der Bund finanziert aus verschiedenen Töpfen 73,2 Millionen Euro, das Land 51,3 Millionen Euro, rund 6 Millionen Euro trägt die Bahn selbst.

Und weil die Arbeiten nun ja nicht mehr zu übersehen sind, lädt die Bahn in der nächsten Woche zu einem offiziellen „Spatenstich“ für den Bahnhofsumbau ein. Dazu wird am Freitag (20. 7.) auch NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst erwartet.

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