Der Dortmunder Corona-Frühling: Viele zieht es am Samstag nach draußen

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Das Coronavirus schränkt die Menschen deutlich in ihrer Bewegungsfreiheit ein. Besonders schwierig ist das im Frühling. Und doch ist ein Draußensein möglich, wie diese Bilder beweisen.

von Stephan Schütze und Dennis Werner

Dortmund

, 18.04.2020, 19:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Kontaktverbot, möglichst drinnen bleiben: Die Corona-Regeln und frühlingshafte Temperaturen, wie an diesem Samstag, scheinen sich kaum zu vertragen. Und doch, wer ordentlich Abstand hält und nur allein oder zu zweit oder innerhalb der Familien unterwegs ist, konnte die Sonne genießen.

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Corona-Frühling in Dortmund

Die Dortmunder feiern den Frühling. Der strahlende Sonnenschein lockte bis zum Samstagnachmittag viele Menschen nach draußen. Die meisten hielten sich dabei ans Kontaktverbot, und doch kamen an manchen Orten viele zusammen
18.04.2020
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Wer alleine joggt, verstößt gegen keine Corona-Regel. Im Rombergpark waren viele Individualsportler unterwegs, um das gut Wetter zu genießen.© Stephan Schuetze
Der Phoenix-See im Frühling. Am Samstagmittag nutzten einige Spaziergänger die runde um den See, um etwas Sonne zu tanken - mit gebührendem Abstand.© Stephan Schuetze
Der Abstand zwischen den Menschen am Phoenix-See war am Samstagmittag groß genug.© Stephan Schuetze
Die Menschen sollen weitgehend zuhause bleiben, also haben sie Zeit, Dinge zu reparieren oder im Garten zu arbeiten. Damit nicht zu viele im Markt unterwegs sind, müssen die Leute sich in einer Reihe anstellen. Entsprechend lang waren die Schlangen an einem Baumarkt in Wellinghofen.© Stephan Schuetze
Schlangestehen am Baumarkt gehörte zur Samstagsbeschäftigung vieler Dortmunder.© Stephan Schuetze
Am Phoenix-See war es zeitweise sehr ruhig.© Stephan Schuetze
Der Abstand war am Phoenix-See an diesem Samstag kein Problem.© Stephan Schuetze
Bei frühlingshaften Temperaturen zog es am Samstag viele Dortmunder nach draußen.© Stephan Schuetze
Zum Recyclinghof (hier in Hacheney) zog es immer noch viele Dortmunder, auch wenn man diese nur in dringenden Fällen ansteuern sollte.© Stephan Schuetze
So schön war es im Rombergpark.© Stephan Schuetze
Eine interessante Spiegelung im Rombergpark© Stephan Schuetze

Am Phoenix-See oder im Rombergpark - in den meisten Fällen hielten sich die Menschen ans Kontaktverbot. In gebührendem Abstand machten viele ihre Spaziergänge und bestaunten die blühende Natur.

Ansturm auf Baumärkte

Da man sowieso die meiste Zeit zuhause ist, werkeln viele auch dort. Renovierungen, Reparaturen am Haus oder der heimische Garten bringt viele Menschen dazu, in die Baumärkte zu gehen. So auch am Samstag. Die müssen dafür sorgen, dass nicht zu viele Menschen in den Märkten unterwegs sind. Also wird der Einlass reguliert, was draußen wie in einem Wellinghofer Markt zu langen Schlangen führt. Auch hier hielten die meisten Abstand, immer häufiger sind auch Menschen mit Stoffmasken zu sehen.

Schwieriger ist die Situation an den Recyclinghöfen, denn die Hausarbeit führt auch zu mancher Entrümpelungsaktion. Nur in dringenden Fällen, so die Entsorgung Dortmund, solle man die Wertstoffhöfe ansteuern. Dringende Fälle gab es auch am Samstag viele.

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