Der Dortmunder SPD gingen beinahe die Frauen aus

Bezirksvertretung

SPD wird beinahe zum Opfer der SPD Frauenquote: In der Innenstadt-Ost hätte die SPD bei Beachtung der partei-internen Quote nicht zur Kommunalwahl 2014 antreten dürfen. Doch dann half ein letzter Appell an sämtliche Genossinnen.

DORTMUND

von Von Gaby Kolle

, 14.11.2013, 01:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Rathaus von oben. Hier tagt die Bezirksvertretung Innenstadt-Ost.

Das Rathaus von oben. Hier tagt die Bezirksvertretung Innenstadt-Ost.

Dennoch reichte die SPD in der Innenstadt-Ost bei der Partei eine Kandidatenliste mit zu wenig Frauen ein. Deutschlands größter SPD-Unterbezirk sah sich daraufhin gezwungen, die rund 160 weiblichen Genossen im Stadtbezirk Innenstadt-Ost anzuschreiben und zur Kandidatur zu ermuntern.Mit Erfolg, erklärte die Unterbezirksgeschäftsführerin Christa Becker-Lettow am Mittwoch auf Anfrage: „Drei bis vier Frauen haben sich zurückgemeldet.“ Hintere Listenplätze hätte man durchaus mit Frauen besetzen können, erklärte sie, doch für die wichtigen vorderen hätten zunächst nicht ausreichend Kandidatinnen zur Verfügung gestanden.

Gemessen an ihren eigenen Ansprüchen wäre die SPD nach der Kommunalwahl im Vorortparlament der östlichen Innenstadt gar nicht mehr vertreten gewesen, wenn die Partei nicht eingeschritten wäre. Doch dem Wahlamt sei es egal, ob Männer oder Frauen auf der Liste stünden, erläuterte Becker-Lettow.

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