Der Herr der Flic-Flac-Action

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Viel zu viele Motorradfahrer rasen durch eine viel zu enge Stahlkugel oder springen waghalsig über steile Rampen. Extreme Stunts sind für den Zirkus Flic Flac gerade gut genug. Benno Kastein hat Flic Flac 1989 gegründet. Gibt es eigentlich noch Artisten, die ihm nicht zu lahm sind? Im Interview in der Sonntagszeitung erzählt er davon.

Dortmund/ Lünen/ Schwerte

, 16.12.2017, 18:49 Uhr / Lesedauer: 3 min
Der Herr der Flic-Flac-Action

Die bekannte Stahlkugel „Speed of Globe“ ist dieses Jahr wieder im Programm. Motorradartisten aus Kolumbien wollen zu zehnt durch die Kugel düsen – bei einem Durchmesser von gerade einmal 6,5 Metern. © Dieter Menne Dortmund

Immer Action im Kopf:


Weil er schauen wollte, ob er einen eigenen Zirkus auf die Beine stellen könnte, gründet Benno Kastein 1989 den Flic Flac. Am Donnerstag feiert die Weihnachtsshow Premiere. Im Interview erzählt er, wie er all die waghalsigen Stunts und Artisten zum Flic Flac holt und warum eine Gruppe junger Artististinnen aus Nordkorea nicht dabei sein kann.

Die Lebensbloggerin:


Fräuleins wunderbare Welt hat Frauke ihren Blog genannt. Die 34-Jährige ist an Depression erkrankt, nutzt den Blog, um die schönen Dinge im Leben zu schätzen, postet Strickanleitungen und Fotos von Spaziergängen. Doch irgendwann kamen Fragen zu ihrer Krankheit auf. Sie zögert nicht und antwortet. Ganz öffentlich auf ihrem Blog. Schreibt, wie es ihr geht, wenn sie in einem Tief ist, was die Depression mit ihr macht und wie sich das anfühlt.

Wo steckt der Nachwuchs?


Kinder und Jugendliche in ihre Reihen zu holen, ist eine der schwierigsten Aufgaben von Dortmunds Vereinen. Besonders der Ganztagsunterricht macht es schwer, sie auf die Sportplätze zu holen. Doch es gibt erste Ideen, die sich lohnen könnten.

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Mangelhafte Leichenschauen:


Ein flüchtiger Blick auf die Leiche, Lücken und Fehler im Totenschein – Rechtsmediziner beklagen mangelnde Sorgfalt bei der Leichenschau. Hunderte Tötungsdelikte blieben so in Deutschland unerkannt.

Kochkunst zur Miete:


Appetit auf gehobene Küche, aber keine Lust, das Haus zu verlassen oder zu kochen? Ein Mietkoch könnte eine Lösung sein.

Auf die Sekunde genau:


Wenn es um die Pünktlichkeit von Zügen geht, kann sich Deutschland von Japan eine Scheibe abschneiden. Das gilt für die Pendlerzüge ebenso wie für den Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen. Nicht nur Verspätungen sind verpönt, auch zu frühes Abfahren. Bei der Bahn in Deutschland gibt dagegen größere Pannen.

Streit um die Erstattung von Zuckerkügelchen:


Obwohl homöopathische Therapien laut Studien keine Wirkung besitzen, zahlen viele Krankenkassen sie. Damit müsse Schluss sein, fordern Kritiker. Ohnehin sei die Wirkung von Globuli laut Experten nur ein Placeboeffekt.

„Absolute Sicherheit kann es nie geben“:


Anis Amri war als Gefährder bekannt und konnte trotzdem einen Anschlag begehen. Könnte so etwas wieder passieren? Wie groß ist die Bedrohung durch islamistischen Terror ein Jahr nach dem Attentat in Berlin? Ein Interview mit Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen.

Muskeln von der Stange:


In Hollywood halten sich Models und Schauspielerinnen seit einiger Zeit an der Ballettstange fit. Nun hat sich das Training auch in Deutschland etabliert. Das Barre-Training hat aber auch einen Nachteil.

Führerlos in den Feierabend:


Zahlreiche Autohersteller arbeiten an autonomen Shuttles für den Stadtverkehr. Hier sollen sie als Taxis oder für das Carsharing dienen. Doch wann sie wirklich auf die Straße kommen, ist bislang noch unklar. Ford hat allerdings schon konkrete Pläne.

Magische Momente:


Das Musical „Disney in Concert – Magic Moments“ kommt noch Bochum. Das ist eine Show, in der die schönsten Songs aus über 80 Jahren Disney-Filmgeschichte erklingen. Und Sie können dabei sein. Wir verlosen Tickets.

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