Der Phoenix-See bekommt bald sein erstes Hochhaus

rnBaustart steht bevor

Der Phoenix-See erhält eine neue Landmarke: Die Bauarbeiten für das elfgeschossige Hochhaus „Comunita Residenz Phoenixsee“ beginnen schon bald - mit mehreren Jahren Verspätung.

Dortmund

, 16.01.2019, 18:24 Uhr / Lesedauer: 2 min

Lange hat es gedauert, und seit November 2015 hat sich nicht viel auf dem Grundstück verändert. Am Nordwestufer des Phoenix-Sees, auf einer Brachfläche neben dem Café Solo, erfolgte vor über drei Jahren der symbolische Spatenstich für ein Großprojekt: Auf dem Gelände sollte eigentlich bis Ende 2017 ein bis zu zwölfgeschossiges Gebäudeensemble entstehen, das unter anderem eine Seniorenresidenz, Wohnungen und eine Fitness- wie Wellness-Etage beinhalten sollte.

Die Eröffnung soll Ende 2020 stattfinden

Seitdem sind drei Jahre vergangen und der Baustart hat sich immer weiter verzögert. Bis jetzt. „Ich kann bestätigen, dass es bald losgeht“, sagte Bernhard Rössler am Mittwoch auf Anfrage dieser Redaktion. Rössler ist Sprecher des Unternehmens Orpea, dessen Tochter Comunita die im Gebäude beheimatete Seniorenresidenz betreiben wird. „Vor den unmittelbar bevorstehenden Erdarbeiten findet derzeit eine Auswertung der Kampfmitteluntersuchung statt“, so Rössler weiter. „Aufgrund der damit einhergehenden Verzögerung gehen wir von einer Eröffnung zum Jahresende 2020 aus.“

Dann werden auch die Kapazitäten andere sein als noch Ende 2015 angekündigt. Innerhalb des Gebäudes sei hinsichtlich der Wohnungen und Zimmer einiges umgeplant worden. Laut Bernhard Rössler waren es genau diese Veränderungen, die maßgeblich dafür gesorgt haben, dass es mit dem Bau nun später losgeht. Hinzu sei gekommen, dass es mittlerweile „nicht ganz so leicht ist, Zulieferer für die verschiedenen Gewerke zu finden“, sagt Rössler.

Bis zu 100 Tiefgaragenplätze sind geplant

In wenigen Wochen aber soll es so weit sein und die Bauarbeiten sollen beginnen. Bauzäune und ein paar Steine stehen und liegen schon einmal auf dem Grundstück. Wenn dann in weniger als zwei Jahren das Projekt mit dem Namen „Comunita Residenz Phoenixsee“ fertig wird, werden für die stationäre Pflege für Senioren 80 Betten in Einzelzimmern verfügbar sein. 20 Plätze wird die Tagespflege bereithalten. Darüber hinaus werden 99 seniorengerechte Wohnungen zur Miete angeboten.

Die Geschosshöhe des Ensembles hat sich ebenfalls verändert: Der höchste Gebäudeteil wird elf Etagen haben. „Das Ensemble vereint eine generationenübergreifende Nutzung in einer Seniorenresidenz, einer Tagespflege und einem ambulanten Dienst mit modernem Wohnen in einem Appartementhaus und einem Wohnturm“, so Rössler. Auch unter der Erde wird gebaut: Eine Tiefgarage soll Platz für 90 bis 100 Autos plus Fahrräder bieten.

Hinweis der Redaktion: In einer früheren Version dieses Artikels stand, dass das Hochhaus am Ostufer des Phoenix-Sees gebaut wird. Tatsächlich wird es in der Nordwestecke des Sees entstehen. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

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