Der Stau an der Dauerbaustelle Emscherallee nervt - dabei gibt es eine einfache Lösung

rnUmleitungsstress in Huckarde

Die Bauarbeiten am Tagesbruch in Huckarde dauern an. Damit einher geht auch der Stau-Stress zwischen Emscherallee und Lindberghstraße. Reiner Schramkowski bietet eine Lösung für das Problem.

Huckarde

, 25.06.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit im November vergangenen Jahres die Emscherallee in großen Teilen unmittelbar nördlich der Lindberghstraße abgesackt war, laufen die Arbeiten, den vom Tagesbruch betroffenen Bereich wieder herzustellen, auf Hochtouren. Über ein halbes Jahr später ist die Reparatur der stark beschädigten Straße noch nicht abgeschlossen.

Die für den Autoverkehr eingerichteten Umleitungen der wichtigen Dortmunder Nord-Süd-Achse haben weiterhin Bestand - und sorgen fortwährend für Staus. Besonders schlimm ist es im Feierabendverkehr - dann geht zwischen Huckarde und Deusen so gut wie nichts mehr, wie Reiner Schramowski vom Siedlerverein Deusen beobachtet hat: „Zwischen 15 und 18 Uhr gibt's Rückstau bis hin zur Kreuzung Hülshof/Parsevalstraße/Rohwedderstraße.“

Dauerstau nervt Autofahrer

Der Dauerstau am Feierabend dürfte nicht nur die Autofahrer, die in Fahrtrichtung Deusen oder Dortmund-Mitte unterwegs sind, nerven. Auch die Huckarder, die auf den Parkplatz des Lidl-Markt fahren wollen, müssen viel Geduld mitbringen, um überhaupt abbiegen zu können. Die Ursache des Ärgernisses ist die einspurige Umleitung, die den Verkehrsfluss nach Deusen gebündelt über den Abzweig Emscherallee entlang der Kokerei Hansa abführt.

Wer vom Hülshof aus auf der Lindberghstraße weiter will, der muss warten, bis ein- und ausfallender Verkehr auf die Umleitung abgebogen ist. Und das dauert. Reiner Schramowski will da schon die abenteuerlichsten Methoden gesehen haben, wie gestresste Autofahrer das nervige Nadelöhr zu umgehen versuchen. „Aber auch das großzügige Umfahren beispielsweise über die Varziner Straße endet schon wieder im nächsten Stau“, so Schramowski.

Insel soll verschwinden

Dabei wäre die Lösung doch recht offensichtlich, wie der Deusener meint. Rechts neben jener Stelle, an der zur Umleitung eingebogen werden muss, befindet sich ein längerer Parkstreifen, dessen Haltebuchten durch eine kleine Insel geteilt werden. „Wenn man jetzt diese Insel beseitigen würde, dann ließe sich der dann durchgehende Standstreifen doch als provisorische Fahrbahn einrichten", schlägt Schramowski vor.

Die Idee besitzt durchaus Potenzial, denn es lässt sich vor Ort bereits beobachten, dass der eine oder andere Autofahrer über die Parkbuchten ausweicht, um abbiegende Wagen zu umfahren. Reiner Schramowski hofft, dass sich die Bezirksvertretung Huckarde demnächst seiner Idee annimmt. Denn mit seiner Meinung nach geringen finanziellen Mitteln ließe sich die Umwelt schonen und zugleich der Berufsverkehrsknoten hier sinnvoll auflösen.

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