Der Super-Sommer bescherte dem Bad im Revierpark Wischlingen einen Rekordbesuch

rnRevierpark Wischlingen

Der Jahrhundertsommer trieb die Sonnenhungrigen und Badelustigen in Scharen in den Revierpark Wischlingen. Aber nicht nur die Besucherzahlen des Bades sorgten 2018 für eine positive Bilanz.

Wischlingen

, 03.04.2019, 11:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Für den Revierpark Wischlingen war 2018 ein erfolgreiches Jahr. Zwar liegt der Geschäftsbericht noch nicht vor, Geschäftsführer Bernd Kruse zieht dennoch im Gespräch mit dieser Zeitung eine sehr positive Bilanz: „336.000 Besucher kamen in Bad und Sauna in 2018, das ist ein Rekordbesuch.“

Natürlich lag das auch an dem Jahrhundertsommer, aber nicht nur: „Auch wenn wir saisonbereinigt schauen, also die Monate Juni, Juli und August rauslassen, haben wir seit 2009 immer weit über 300.000 Besucher. Das ist eine konstant gute Entwicklung. In besonders guten Sommern kommen wir dann auf 330.000 Besucher, in schlechten immerhin noch auf 310.000 Besucher“, zitiert Kruse aus der Statistik.

Gute Besucherbilanz führt zu schwarzer Null im Jahresabschluss

Die gute Besucherbilanz ist einer der Gründe dafür, dass der Revierpark das Geschäftsjahr mit einer schwarzen Null abschließen kann. Wider Erwarten: „Wir hatten ein Minus von 225.000 Euro erwartet“, sagt Kruse. Ein Grund dafür waren Änderungen im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz, die dazu führten, dass Aushilfen nur noch 18 Monate am Stück beschäftigt werden durften. Das führte letztlich dazu, dass der Revierpark 18 Mitarbeiter zusätzlich fest eingestellt hat.

Das Mehr an Personalkosten wurde ausgeglichen durch Personaleinsparungen in Technik und Service und durch erfolgreiche Veranstaltungen im Revierpark. Ein Feld, das immer wieder für Kontroversen mit Anwohnern geführt hat, aber in den Augen des Revierpark-Geschäftsführers wichtig ist: „Mit Veranstaltungen schafft man überregionale Aufmerksamkeit, damit zieht man auch Besucher in die eintrittspflichtigen Bereiche Sauna, Bad und Eishalle“, so Kruse. Darüberhinaus stehe in der Satzung, dass der Revierpark ein Freizeitpark sei. Angebote wie Minigolf, Disc-Golf oder eben auch Veranstaltungen gehörten dazu.

Free-Style-Verein zieht Jugendliche in die Eishalle

Überhaupt sei es wichtig, Präsenz zu zeigen. Und manchmal zeige auch ein kleiner Anfang große Wirkung: „Auch in der Eislaufhalle hatten wir einen Rekordbesuch. Wir halten die Eishalle für ein wichtiges Angebot für Kinder und Jugendliche im Stadtbezirk. Darauf wollen wir trotz der nicht unerheblichen Kosten nicht verzichten“, so Kruse.

Ein Gewinn sei, dass der Verein Turtel Style in der Halle trainiere. Die spektakulären Tricks der Free-Styler sorgen immer wieder für Aufmerksamkeit, auch in den sozialen Medien. Das ziehe Jugendliche an, das mache sich in den Besucherzahlen bemerkbar, aber auch in der Bilanz, so Kruse.

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