Der Termin für die große Party zum Start steht

Eröffnung der Phoenixhalle am 27. April

Der offizielle Eröffnungstermin für die Phoenixhalle in Dortmund-Hörde steht fest: Der große Knall zum Start der Konzertarena auf dem Phoenix-West-Gelände ertönt am 27. April (Freitag). Einige Fragen rund um die Halle bleiben aber weiter offen.

Dortmund

, 22.02.2018, 03:26 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Termin für die große Party zum Start steht

Die Phoenixhalle auf Phoenix-West ist am Donnerstagabend mit einem Konzert der Band SDP eröffnet worden. 3600 Besucher kamen zum ausverkauften Auftritt. © Dieter Menne

Betreiber Alexander Richter bestätigt den Termin. Welche Künstler in knapp zwei Monaten auf der Bühne stehen werden, könne er erst in rund drei Wochen abschließend bestätigen. Dann wird laut Richter auch der neue Name feststehen. Als Phoenixhalle wurde die Gasgebläsehalle vor allem seit ihrer kulturellen Wiederbelebung ab 2002 bekannt. Nun ist eine Benennung nach einem Namenssponsor wahrscheinlich, vergleichbar mit vielen großen Konzertorten in NRW.

Programm noch nicht veröffentlicht

Seit November läuft in Hörde eine Art Probebetrieb. Eine langfristige Programmplanung ist bisher noch nicht veröffentlicht. „Wir sammeln weitere Bestätigungen“, sagt Alexander Richter.

Weiterhin steht im Hintergrund der Rechtsstreit zwischen Anwohnern und der Stadt Dortmund, bei dem es um die Lärmbelastung durch an- und abreisende Besucher geht. Hier hatte das Oberverwaltungsgericht NRW der Stadt und dem Betreiber den Betrieb ausdrücklich erlaubt – mit der Einschränkung, dass ab 23 Uhr Ruhe herrschen muss. „Das wird funktionieren“, sagt Alexander Richter, der weiter optimistisch ist, dass die Sache zugunsten seines millionenschweren Projekts ausfällt.

Der Termin für die große Party zum Start steht

Alexander Richter, Betreiber der Phoenixhalle, bestätigt den Eröffnungstermin am 27. April. © Archiv

In einem wichtigen Streitpunkt steht eine Lösung bevor. Der Rat der Stadt Dortmund hat den Bau der sogenannten Südspange, einer neuen Straße zwischen dem Hörder Zentrum und Phoenix-West, beschlossen. Hierdurch soll die Hochofenstraße entlastet werden, auf der auch einer der Konzerthallen-Kläger wohnt.

Jetzt lesen

Die Halle ist der Auslöser für den schon lange geplanten Straßen-Neubau. Aber sie ist noch der kleinste Teil im großen Konstrukt Phoenix-West. Vor dem Gelände werden in naher Zukunft mehrstöckige Bürogebäude entstehen, viele weitere Projekte sind in der Planung. Die Stadt Dortmund investiert in die neue Straße rund 300.000 Euro und wird sie gemeinsam mit der Stadtentwicklungsgesellschaft NRW Urban bauen.

Offener Brief an die Stadt Dortmud

Im Januar hatte einer der Kläger über seine Anwältin einen offenen Brief an die Stadt Dortmund und den Hallen-Betreiber geschickt. Hierin beurteilt er den Beschluss des Baus der Südspange als „positiv, da er für die Anwohner der Hochofenstraße von großer Bedeutung sein kann“. Zugleich macht der Hörder eine Reihe von Vorschlägen, damit der neue Weg auch genutzt wird. So müssten Autofahrer und Fußgänger konsequent geleitet werden. Die Straße solle gut beleuchtet sein und eine Buslinie solle die Straße anfahren. Dann, so der Anwohner, würde diese „Chance“ genutzt und „es wäre allen geholfen“.

Der Umbau der Phoenixhalle zur Konzerthalle läuft seit rund zwei Jahren. Am Mittwoch stand mit Milky Chance die erste Band im neuen Jahr auf der Bühne, weitere Konzerte stehen noch im März und April an (u.a. Marteria, Wanda). Die Eröffnung des Clubs im Keller des Gebäudes ist für das Frühjahr anvisiert.
Lesen Sie jetzt