Der nach Angaben des Veranstalters größte Weihnachtsbaum leuchtet auf dem Weihnachtsmarkt in Dortmund. (Archivbild) © picture alliance / dpa
Meinung

Der Weihnachtsmarkt ist ein Privileg – macht es nicht kaputt!

Bei aller Weihnachtsmarkt-Euphorie in Dortmund, haben die Besucher auch eine große Verantwortung. Unser Autor sagt: „Versaut es nicht, sonst gibt es eine unschöne Weihnachtszeit.“

Bereits am Dienstag (19.10.) wurde der Grundstein für den Riesen-Baum auf dem Hansamarkt gelegt. Endlich. Im letzten Jahr musste er halb fertig wieder abgebaut werden. Das darf auf keinen Fall noch einmal passieren!

Die Besucherinnen und Besucher haben es in der Hand. Alle müssen sich an die Corona-Regeln halten: geimpft, genesen, getestet. Stichprobenartig sollen das die Schaustellerinnen und Schausteller vor ihren Buden kontrollieren. Dass nicht Polizei und Ordnungsamt diese Aufgabe übernehmen, ist ein riesiger Vertrauensvorschuss an die Menschen.

Schausteller setzen auf den Erfolg des Marktes

Wer sich als Besucher der Eigenverantwortung entzieht und die 3G-Regeln missachtet, ist ignorant. So riskiert man nicht nur die Gesundheit von sich und anderen Menschen. Diese Phrase kennen wir mittlerweile zur Genüge.

Zusätzlich setzen 3G-Verweigerer die Existenz der Schausteller und Händler aufs Spiel. Sie alle setzen auf den Erfolg des Weihnachtsmarktes, um den Verlust aus den letzten eineinhalb Jahren zumindest etwas kompensieren zu können. Ein vorzeitiger Abbruch des Weihnachtsmarktes wegen zu vieler Infektionen in der Stadt wäre aus dieser Sicht ein wirtschaftlicher Weltuntergang.

Außerdem müssten Regel-Brecher die Wut der anderen Besucherinnen und Besucher aushalten. Denn es gibt sehr viele, die einfach nur froh sind, auf dem Hansaplatz wieder ein Glühwein schlürfen zu dürfen. Also, geht hin, aber versaut dieses Privileg nicht. Die Regeln sind klar – und einfach einzuhalten.

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