Der Westenhellweg wird ab sofort täglich gesaugt

rnEDG-Einsatz

Kneifzangen waren gestern, um Pommesschalen, Zigarettenkippen oder Pappbecher vom Boden aufzusammeln. Jetzt gibt es eine neue Methode, um den Unrat in der City sauber und schnell zu entsorgen.

Dortmund

, 28.07.2020, 09:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wenn Passanten die neueste Errungenschaft des Dortmunder Entsorgers EDG in der City erblicken, gibt es begeisterte Kommentare. „Der ist ja putzig“, rufen die Leute und bleiben stehen. „Wie laut ist der?“, werden die Männer der EDG auch gefragt. Sie lassen ihn dann laufen – gaaanz leise; denn laut kann er gar nicht.

Der City-Putzer, ein innovativer Elektro-Abfallsauger, verstärkt seit wenigen Tagen den Fuhrpark der EDG und soll für mehr Sauberkeit in der City sorgen. Mit seinem 12,5 Zentimeter dicken Saugrohr saugt er alles auf und kommt überall hin.

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Der strahlend EDG-gelbe Abfallsauger schluckt Verpackungsabfälle, Getränkedosen und Glasflaschen, Zigarettenkippen, Hundekot, Laub und vieles mehr. Der Dreck landet direkt in einer auf dem Sauger befindlichen Standard-Abfalltonne. Der City-Putzer ist die neue Waffe der EDG gegen das zunehmende „Littering“, die Unsitte, Abfälle auf Straßen, Wegen, Plätzen und in der Landschaft achtlos wegzuwerfen oder liegenzulassen.

Mehrere Vorteile

Laut EDG hat der City-Putzer gleich mehrere Vorteile. Neben seiner Flexibilität und Umweltfreundlichkeit ist er für jeden Bodenbelag geeignet, egal ob Kopfsteinpflaster, Beton, Randsteine, Böschungen oder Rasen.

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Auch die EDG-Mitarbeiter arbeiten gern mit dem neuen Gerät; denn es ist bedienungsfreundlich und hygienisch, da die Reinigung kontaktlos erfolgt und die Motorunterstützung die Arbeit erleichtert und beschleunigt. Bedient wird der kompakte und wendige „City-Putzer“ von einem Mitarbeiter, der aus Mitteln des Bundes nach dem Teilhabechancengesetz gefördert wird.

Einsatz auch am Phoenix-See denkbar

Auch wenn der City-Putzer vornehmlich für Putzarbeiten innerhalb des Wallrings vorgesehen ist, seien künftig weitere Einsatzmöglichkeiten für ihn denkbar, wie zum Beispiel nach Großveranstaltungen oder am Phoenix-See, teilt die EDG mit.

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Leiser und sauberer gehört die Zukunft. Bei ihrem Fuhrpark, insbesondere den Arbeitsmaschinen für Abfallsammlung, Straßenreinigung und Winterdienst lege die EDG Wert darauf, die Fahrzeuge zu beschaffen, die mit der modernsten verfügbaren Technik ausgestattet sind, betont das städtische Unternehmen.

Insgesamt zählen 26 Elektro-Fahrzeuge zur Fahrzeugflotte. Was gegen die Beschaffung von Arbeitsmaschinen mit Elektroantrieb sprechen könne, seien die hohen Anschaffungskosten. Wie viel der City-Putzer gekostet hat, darüber hüllt sich die EDG in Schweigen. Pressesprecherin Petra Hartmann verrät nur so

viel: „Der war teurer als jeder Pkw.“

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