Deshalb ziehen Tausende Jugendliche in dieser Woche grölend durch die City

City-Touren

Immer wieder hört man in dieser Woche junge Leute in der City lautstark jubeln. Die meisten ziehen mit einer Kiste Bier durch die Innenstadt - was ausnahmsweise nichts mit Fußball zu tun hat.

Dortmund

, 01.10.2019, 17:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Deshalb ziehen Tausende Jugendliche in dieser Woche grölend durch die City

In Gruppen von mehr als zehn Personen ziehen die jungen Leute durch die Stadt. © Kevin Kindel

In mehreren Gruppen von 10 bis 20 Personen ziehen jede Menge junge Leute in diesen Tagen durch die Dortmunder City. Schuld ist eine Art Ritual, das immer Anfang Oktober auftritt: die Orientierungswochen, kurz O-Wochen, der Hochschulen.

Die Gruppen sind meistens nach Fachrichtungen aufgeteilt, am Dienstag laufen viele in verschiedenfarbigen T-Shirts durch die Straßen. Um sich untereinander und die Stadt kennenzulernen, lösen sie verschiedene Aufgaben und Rätsel bei einer Stadtrallye.

Dabei kann es dann passieren, dass junge Männer bei 15 Grad „oben ohne“ auf dem Hansaplatz stehen, weil ihre Kleidung fürs Spiel aneinandergeknotet wird. Die Gruppen müssen gemeinsam Lösungen erarbeiten und versteckte Ecken in der Stadt finden. Nicht selten passiert das mit lautstarken Jubelschreien und Party-Gesängen.

Allein an der Technischen Universität (TU) starten in diesen Tagen rund 5000 Studenten neu ins erste Semester. Bei der Fachhochschule (FH) sind es in diesem Jahr rund 3300 Studenten - diese FH-Zahl umfasst allerdings das zurückliegende Sommer- und das jetzt startende Wintersemester.

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