Designgipfel zeigt Kreatives

Depot

Beim ersten Designgipfel im Depot zeigten über 60 Aussteller ihre kreativen Waren. Mode und Accessoires konnten an einem Stand auch selbst gefertigt werden.

DORTMUND

von Vanessa Martella

, 29.04.2012, 19:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Designgipfel


Schaper

Designgipfel Schaper

Die Design-Ideen sind ausgefallen, wie zum Beispiel das Label „ad:acta“ beweist: Die zwei Münchner Designer entwickelten eine Taschenkollektion aus abgelegten Aktenordnern. Im letzten Jahr fertigten sie in der heimischen Küche den ersten Prototypen an. Mittlerweile gibt es neun Modelle in verschiedenen Ausführungen, die in einer professionellen Näherei hergestellt werden. Die Besucher durften auch selbst zum Designer werden: Im Kreativbereich des Online-Marktes „dawanda“ war Fantasie gefragt. Aus Modelliermasse fertigten die Besucher Ohrringe, Dekorationen und Ringe, die auch mitgenommen werden konnten. Die bunten Accessoires passen perfekt zum Frühling. „Wir wollen, dass die Leute nicht nur konsumieren, sondern auch selbst aktiv werden“, erzählt Thai Son Ngo, der den Stand für „dawanda“ betreut. Auf der Online-Plattform werden täglich rund 7000 neue Produkte eingestellt, von Profis und Hobby-Designern gleichermaßen. Geldbörsen aus Comics

Bei Jan Heartmann ist das Hobby zum Beruf geworden: Aus alten Zeitungen und Comics gestaltet er Portmonees. Die Anleitung dafür hat er sogar auf seinem Blog veröffentlicht. Sonntags- und Montagszeitungen geben ihm Stoff für Sportmotive. Am liebsten nutzt der gelernte Buchbinder allerdings alte Comics. Für die Herren hat er sich etwas Besonderes ausgedacht: Da dienen ihm die Frauen aus Playboy und Co. als Motiv. „Die ‚Playbeutel‘ sind bei Junggesellenabschieden sehr beliebt“, so der Designer. Der nächste Termin für einen „Mode-Gipfel“ in Dortmund: Am 22. und 23. September. 

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