Deutsche HipHop-Meisterschaft - Vielfältige Choreographien

Dietrich Keuning-Haus

DORTMUND Die Halle war ausverkauft. Über 1000 Gäste verfolgen die Final-Runde der Deutschen „Streetdance“-Meisterschaft im Dortmunder Dietrich Keuning-Haus.

von Von Jonas Müller-Töwe

, 14.03.2010, 17:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Deutsche HipHop-Meisterschaft - Vielfältige Choreographien

Eindrücke von der 18 Deutsche Hip-Hop Meisterschaft im Dortmunder Keuninghaus.

Über 60 Teams ringen an diesem Samstag einen gesamten Tag um hohe Würden und noch wichtiger: die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Las Vegas. Auch das Dortmunder Team „Stylematic“ hofft auf den alles entscheidenden ersten Platz. Die Vorausscheidungen haben die sieben Tänzer und Tänzerinnen mit ihrem etwa dreiminütigen Programm bereits überstanden. „Wir wollen ins Finale, aber wir sind das allererste Mal dabei und da ist es allein schon super, dass wir uns für die Endrunde qualifiziert haben“, sagt Alex, einer der Dortmunder Tänzer.

Breakdance, R'n'B, Funk: Das sind Gefilde in denen sich alle Teilnehmer bestens auskennen. Gerade die Finalisten in den drei Altersgruppen. Wer letzten Endes die Reise in die Vereinigten Staaten antritt, entscheiden die vier Juroren aus Groß-Großbritannien, Los Angeles und der Schweiz.Flüssig und knackig Die Kriterien sind klar: „Die Bewegungen müssen flüssig und knackig sein, die Choreographie vielfältig – akrobatische Einlagen sind auch wichtig“, erläutert ein Sprecher der Veranstalter.

Das kann „Stylematic“ am diesen Tag auch gut umsetzen. Das Team übersteht spielend die Vorrunden, muss sich im Finale allerdings der Konkurrenz beugen und ertanzt sich Platz Fünf. „Physical Funk“, der Vorjahresmeister aus Lorsch, ergattert erneut mit deutlichem Punktabstand zu den Verfolgern das Ticket nach Las Vegas. In der Junioren-Klasse siegt „BK City Smurfs“ aus Häffelsheim, bei den Jugendlichen „Magnetic Jam Messengers“ aus Backnang.

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