Diabetes - die unerkannte Krankheit

Marien-Hospital

HOMBRUCH Über die Ursachen, Risiken und Behandlungsmöglichkeiten von Diabetes klärte am Samstag der fünfte Diabetes-Markt im Hombrucher Marien-Hospital auf.

14.11.2009, 16:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Renate Nörenberg vom Diabetes-Schulungszentrum und Chefarzt Dr. Clemens untersuchten und informierten zahlreiche Besucher.

Renate Nörenberg vom Diabetes-Schulungszentrum und Chefarzt Dr. Clemens untersuchten und informierten zahlreiche Besucher.

In Vorträgen und an vielen Infoständen konnten sich Interessierte rund um das Thema Diabetes informieren. Zudem bot das Hospital eine Führung durch die Diabetes-Abteilung, sowie eine Fußuntersuchung und die Messung verschiedener Werte an.Bewusstsein schaffen „Wir wollen mit dieser Veranstaltung ein Bewusstsein für Diabetes und dafür schaffen, dass mehr Menschen als gedacht davon betroffen sind“, erläutert Dr. Klemens M. Sondern, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Diabetologie, den Hintergrund des Diabetes-Marktes. Rund fünf Millionen Menschen sind in Deutschland nachgewiesen zuckerkrank, die Dunkelziffer liegt weitaus höher. Dr. Sondern: „Viele wissen gar nicht, dass sie Diabetiker sind. Meist ist es so, dass fünf Jahre vergehen, eher ein Arzt die Krankheit feststellt.“ Fünf Jahre, in denen eine Behandlung den riskanten Folgen von Diabetes - wie Erblindung oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen - schon entgegenwirken könnte. Achtung also zum Beispiel bei Müdigkeit und vermehrtem Durst im Alter. Diese Symptome können auf Diabetes mellitus (Typ 2) hinweisen.Chance zur Prävention Einer der vielen Besucher war Peter Stohl, bereits an Diabetes Typ 2 erkrankt: „Ich möchte heute meine Werte kontrollieren lassen und mich informieren. Ich habe einfach zu wenig Hintergrundwissen, esse leider unbewusst und möchte hier erfahren, wie ich der Krankheit entgegensteuern kann.“ Doch nicht nur Betroffene kamen, auch Gesunde ließen sich vom umfassenden Angebot anlocken. Sehr zur Freude von Dr. Sommer: „Nur so haben wir eine echte Chance zur Prävention.“

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