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Die Bibliothek Scharnhorst wird zur Bühne für Nachwuchs-Autoren

rnPoetry Slam im Juni

Wer gerne kurze Geschichten oder Gedichte schreibt, dem bietet die Bibliothek Scharnhorst im Juni eine Bühne, um seine Texte vorzutragen. Zielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene.

Scharnhorst

, 25.04.2019 / Lesedauer: 3 min

„Du wolltest deine Texte schon immer mit einem Publikum teilen? Dann ist jetzt der Moment dafür gekommen“, heißt es im Aufruf der Bibliothek Scharnhorst zu der „Poetry Slam“, dem Dichterwettstreit, der am 14. Juni (Freitag) um 17 Uhr in der Bücherei am Mackenrothweg 15 stattfinden wird. Angesprochen werden Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 15 bis 20 Jahren.

„Es gibt keine thematischen Einschränkungen“, erläutert Bibliotheksleiter Andreas Röhr. „Jeder darf vortragen, was er möchte: egal, ob lustige Kurzgeschichte, tiefgründiges Gedicht oder unterhaltsame Gedankengänge.“ Auch kritische Gedanken zu einem Thema könnten präsentiert werden. Bühnenerfahrung brauche man für die Teilnahme nicht, so der Bibliotheksleiter. Die einzige Bedingung für den jeweiligen Vortrag ist, dass er nicht länger als sechs Minuten dauern darf. Am Veranstaltungstag selbst ist Publikum bei freiem Eintritt herzlich willkommen.

Die Präsentation fügt sich gut in andere literarische Projekte der Bibliothek ein

„Es ist das erste Mal, dass wir eine Poetry Slam durchführen“, schildert Andreas Röhr. Verantwortlich für das Projekt sei Sarah Michelle Giering, die ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Bereich der Kultur in der Bibliothek Scharnhorst absolviere. „Es kommt uns sehr entgegen, dass sie das macht.“ Die Slam, die von der Jahrespraktikantin auch moderiert werde, füge sich gut in andere literarische Projekte der Stadtteilbibliothek ein. Die Bücherei habe auch eine Schreibwerkstatt. Sarah Michelle Giering schreibe auch selbst.

Eine Poetry Slam gebe es ja in den verschiedensten Formaten, erklärt Andreas Röhr. Oft hätten sie Wettstreitcharakter, und ein Sieger werde gekürt. Darauf werde aber bei dieser Veranstaltung in der Bibliothek Scharnhorst verzichtet. „Wir möchten den jungen Autoren nur ein Podium bieten, um ihre Texte öffentlich zu präsentieren“, stellt der Bibliotheksleiter klar.

Keine Bewertung durch eine Jury oder Verunsicherung durch Zwischenrufe: nur Mut zum Vortrag

Es werde keine Jury geben, und auch Zwischenrufe aus dem Publikum während des Vortrages wie bei anderen Slams seien nicht erwünscht, um die Jugendlichen nicht zu verunsichern. „Hauptsache ist doch, dass sie sich trauen, ihre Texte vorzutragen.“ Die Arbeiten müssten auch keine druckfertigen Erzeugnisse sein. Begrüßenswert wäre es, wenn es im Anschluss an die Präsentation zu einem Austausch über die Texte käme. Möglicherweise habe der eine oder andere Lust, in der Schreibwerkstatt mitzumachen.

Alle Nachwuchs-Slammer werden gebeten, ihre fertigen oder unfertigen Texte bis zum 31. Mai an folgende E-Mail-Adresse zu senden: bibliothek.scharnhorst@stadtdo.de

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