Die Damen des SV Berghofen fordern am Samstag den deutschen Meister aus Wolfsburg heraus

SV Berghofen 1. Damen

Der Deutsche Fußball-Meister kommt ins Aplerbecker Waldstadion. Am Samstag treffen die Damen des SV Berghofen im DFB-Pokal auf den VfL Wolfsburg. Ein Brocken – auch organisatorisch.

Berghofen

, 06.09.2019, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Damen des SV Berghofen fordern am Samstag den deutschen Meister aus Wolfsburg heraus

Das Pokalspiel der Berghofer Damen gegen den VfL Wolfsburg findet am Samstag im Aplerbecker Waldstadion statt. © Jörg Bauerfeld

Als am 10. August die Losfee den Damen des SV Berghofen den Deutschen Meister VfL Wolfsburg zuloste, begann in Berghofen das große Rotieren. Denn nicht nur sportlich ist das Spiel am Samstag (7. September) um 14 Uhr für den Regionalligisten eine Mammut-Aufgabe – auch die Organisation erreicht ganz ander Sphären. Die wichtigsten Punkte im Überblick:

  • Da ist die Sportanlage an der Berghofer Straße, die nicht für diese Begegnung ausgelegt ist. Zu klein und mit Kunstrasen, der nicht die nötige Zertifizierung hatte. Also musste für das Spiel des Jahrhunderts umgezogen werden. Ins Aplerbecker Waldstadion. Zunächst war ein Umzug in das Stadion Rote Erde geplant, das konnte der Verein aber finanziell nicht stemmen.
  • Den Vorverkauf hat es so in Berghofen auch noch nicht gegeben: Es gab gleich mehrere Vorverkaufsstellen. „Im normalen Ligabetrieb in der Regionalliga brauchen wir das nicht“, sagt Vorstandsmitglied Jörg Renneke. Vier Vorverkaufsstellen wurden eingerichtet.
  • 2500 Zuschauer passen in das Waldstadion an der Schwerter Straße. Und es könnte sein, dass die Begegnung ausverkauft sein wird. „Wir müssen Ordner stellen und wir kümmern uns gemeinsam mit dem ASC 09 um den Verkauf“, sagt Renneke.
  • Ballmädchen und Einlaufkinder – das hat es so in Berghofen noch nicht gegeben. So werden die D-Mädchen und die Jungs der Minis- und F-Jugend diesen Job übernehmen.
  • Die Parkplätze werden knapp. Darum: „Wir bitten die Zuschauer, frühzeitig anzureisen“, sagt Henneke. So sollen Staus vermieden werden.
  • Auch einen Platzsprecher wird es zum ersten Mal bei einem Damen-Spiel geben. Thorsten Casper, der in der Oberliga bei den ASC-Herren am Mikro ist, wird es auch am Samstag übernehmen.
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