Die Energie-Plus-Siedlung am Daelweg in Schüren soll an das Radwegenetz angebunden werden

rnRadverbindung zum Phoenix-See

In Schüren wird gebaut, an jeder Ecke. Auch am Daelweg. Aber neben den modernen Häusern der Energie-Plus-Siedlung wird es noch etwas geben, das hat der Bauträger versprochen.

Schüren

, 30.03.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Phoenix-See liegt in Wurfweite, wie man so schön sagt. Auf einer ehemaligen Wiese zwischen der Gevelsbergstraße und der Sportanlage des BSV Schüren baut der Dortmunder Spar- und Bauverein eine ultramoderne Energie-Plus-Siedlung. Neben fünf Mehrfamilienhäusern entstehen hier auch 17 weitere Einfamilienhäuser.

Das Baugebiet ist bald fertiggestellt. Aber eine nicht unwichtige Kleinigkeit fehlt noch. Eine Rad- und Fußverbindung von der neuen Siedlung in Richtung Gevelsbergstraße. Eine Anbindung, die zum Phoenix-See und auch zur Stadtkrone Ost führt. Die Grünen in der Bezirksvertretung Aplerbeck hatten diese Wegeverbindung auch gefordert. Sie war sozusagen ein Teil der Abmachung für die Zustimmung zur Bebauung. Unterstützung bekommen die Grünen in dieser Sache vom ADFC.

Ein Weg in Richtung See und Stadtkrone

„Ein Weg in diesem Bereich wäre schon sehr wichtig. Nicht nur für die Bewohner der Siedlung, sondern auch für die anderen Schürener Bürger“, sagt Karl-Heinz Kibowski (ADFC). Denn über den Emscherweg und den dann neu geschaffenen Radweg könnten die Radfahrer ohne größere Umwege und ohne größere Straßen nutzen zu müssen in Richtung Stadtkrone Ost und eben auch in Richtung Phoenix-See radeln.

Die Energie-Plus-Siedlung am Daelweg in Schüren soll an das Radwegenetz angebunden werden

Mitglieder der Aplerbecker Grünen und des ADFC begutachten die Fläche, über die der neue Radweg führen soll. © Jörg Bauerfeld

„Wir wissen nicht ganz genau, wie es mit den Grundstücken im Bereich der Gevelsbergstraße aussieht“,sagt Fritz Goersmeyer. Im Notfall müsse eben Land hinzugekauft werden. Aber da die Siedlung nun fast in Gänze fertig sei, müsse man auch langsam mit dem versprochenen Weg beginnen. Denn auch die Verbindung zum Sportplatz in Schüren und zur Jugendfreizeitstätte wäre damit optimiert.

Im Erschließungsvertrag ist der Weg festgeschrieben

Dass es mit dem Weg aber durchaus etwas wird, machte der Spar- und Bauverein auf Nachfrage der Stadtteil-Redaktion deutlich. „Im Erschließungsvertrag zwischen der Stadt Dortmund und dem Spar- und Bauverein ist festgeschrieben, dass die Herstellung eines Fuß- und Radweges im Bereich des Energie-Plus-Quartiers die Aufgabe von Dortmunds größter Wohngenossenschaft ist“, sagt Ulrich Benholz, Prokurist und Verantwortlicher der Sparbau-Aktivitäten im Neubau.

„Wir freuen uns auf die Schaffung einer Fuß- und Radwegeanbindung durch unser Energie-Plus-Quartier. Es wird eine sehr attraktive Wegstrecke werden, zumal so gut wie kein störender PKW-Verkehr für gefährliche Verkehrssituationen sorgen kann.“

Wann die neue Wegeverbindung kommt, ist aber noch nicht genau abzusehen. „Fuß- und Radweg ist im Zuge der endgültigen Herrichtung der Straßen- und Wegeflächen zu realisieren. Dies erfolgt jedoch wie bei allen anderen Bauprojekten erst nach Fertigstellung aller Hochbaumaßnahmen, um Schäden an den neuen Erschließungsanlagen zu vermeiden“, sagt Ulrich Benholz.

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