Die Linke gedenkt am Mahnmal in Huckarde zwei Widerstandskämpfern der NS-Zeit

Kranzniederlegung

Karl Altenhenne und Bruno Nowak sind seit über 70 Jahren tot. Ermordet, weil sie gegen das Nazi-Regime kämpften. Die Linke hat einen Kranz für sie niedergelegt - auch aus aktuellen Gründen.

Huckarde

, 19.04.2019, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Linke gedenkt am Mahnmal in Huckarde zwei Widerstandskämpfern der NS-Zeit

Die Bezirksgruppe Dortmund-Nordwest der Partei Die Linke hat am Mittwoch einen Kranz am Mahnmal auf dem Urbanusplatz in Huckarde niedergelegt. © Carolin West

Karl Altenhenne war Bergmann, KPD-Mitglied und Teil des Rates der Stadt Dortmund. Bruno Nowak war in der SPD aktiv. Beide leisteten Widerstand gegen das Nazi-Regime. Beide ließen dafür kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 ihr Leben.

Die Bezirksgruppe Dortmund-Nordwest der Partei Die Linke hat am Mittwoch einen Kranz am Mahnmal auf dem Urbanusplatz in Huckarde für die Widerstandskämpfer niedergelegt. „Wir machen das seit drei Jahren und möchten es auch in Zukunft fortführen“, sagt Ingo Meyer (Die Linke), der Teil der Bezirksvertretung Huckarde ist. Bei der Kranzniederlegung anwesend waren unter anderem auch sein Stellvertreter Kevin Götz und Hannelore Tölke (Die Linke), die sich mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) auseinandergesetzt hat.

Widerständler waren in Huckarde aktiv und wurden in der Bittermark ermordet

Bruno Nowak und Karl Altenhenne waren Teil einer Gruppe von Widerstandskämpfern, die im Untergrund tätig war. Zusammen mit knapp 30 weiteren Widerständlern wurden sie inhaftiert und dann in der Bittermark ermordet. „Es ist auch im 21. Jahrhundert noch notwendig, ihrer zu gedenken“, stellt Ingo Meyer klar. „Wir müssen gemeinsam verhindern, dass so etwas noch einmal geschieht.“

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