Die „neue“ Silberstraße ist fertig - doch eine Sache ist hier nicht mehr erlaubt

rnBaustelle beendet

Die Bauarbeiter sind abgezogen. Die östliche Silberstraße in Höhe des Katholischen Centrums in der City glänzt mit neuem Untergrund. Doch für Autofahrer ist hier nun Vorsicht geboten.

Dortmund

, 27.09.2019, 15:50 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bis Ende September sollte die Baustelle fertig werden, hatten die städtischen Tiefbauer zuletzt versprochen. Das ist geschafft. Wobei es insgesamt allerdings eine satte Verspätung beim Umbau der Silberstraße gab.

Im Oktober 2018 war mit den Bauarbeiten begonnen worden. Wie der westliche Teil der Silberstraße zwischen Thier-Galerie und Lensing-Carree sollte auch der Abschnitt östlich des Kreisverkehrs für rund 818.000 Euro zur Mischverkehrsfläche umgebaut werden. Mit dem Unterschied, dass im Mittelstreifen ein spezieller Asphalt mit Split aufgebracht wurde.

Denn die Erfahrung hat gezeigt, dass das Natursteinpflaster unter Lkw-Verkehr stark leidet und instabil wird. In der nahen Brauhausstraße hatte man deshalb das nach wenigen Jahren schon kaputte Pflaster durch einen Asphaltstreifen ersetzt.

Die „neue“ Silberstraße ist fertig - doch eine Sache ist hier nicht mehr erlaubt

Mit Gußasphalt und hellem Split wurde der Mittelstreifen der Silberstraße gestaltet. © Oliver Volmerich

Ursprünglich sollte der Umbau der östlichen Silberstraße im Mai, rechtzeitig vor dem Evangelischen Kirchentag beendet sein. Doch das gelang nur zur Hälfte, Hauptgrund war, dass Archäologen während der Bauarbeiten historische Relikte aus der Stadtgeschichte gefunden hatten und sichern musste. Es handelt sich wohl um Überreste der Ummauerung des alten Dominikanerklosters, auf das auch die Propsteikirche zurückgeht.

Provisorisch hergerichtet

Weil die Straße nicht mehr komplett fertiggestellt werden konnte, wurde die Südseite zum Kirchentag nur provisorisch hergerichtet. Im Juli gingen die Bauarbeiten dann weiter.

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Jetzt ist die gesamte Fläche neu gestaltet, auf der Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer gleichberechtigt sind. Auf der Südseite wurden auch Sitzbänke und Abstellbügel für Fahrräder installiert.

Abschlepphaken droht

Abzuwarten bleibt, ob der Straßenabschnitt wieder zu einem Haupteinsatzgebiet für Abschleppwagen wird. Denn schon vor Wiederaufnahme der Baustelle mit provisorischen Straßenzustand hatten viele Autofahrer hier in alter Gewohnheit geparkt. Das ist jetzt allerdings in dem verkehrsberuhigten Bereich nicht mehr erlaubt. Im Ernstfall droht der Abschlepphaken.

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Es gilt die Regel, dass auf Mischverkehrsflächen Parken nur in speziell gekennzeichneten Bereich erlaubt ist. Die gibt es hier allerdings nicht. Möglich ist nur die Zufahrt zu den Parkplätzen am Katholischen Centrum und am Kolpinghaus sowie das kurze Halten zum Be- und Entladen.

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