Diese Kosten ändern sich in 2017

Übersicht

Steuern wie Grundsteuer, Gewerbesteuer, Hundesteuer und Zweitwohnungssteuer erhöhen sich in diesem Jahr nicht, doch bei einigen Gebühren müssen die Bürger in 2017 mehr zahlen. Allerdings gibt es auch wenige Fälle, bei denen die Kosten sinken. Wir liefern eine Übersicht.

DORTMUND

, 03.01.2017 / Lesedauer: 3 min
Diese Kosten ändern sich in 2017

Bei der Müllabfuhr und der Straßenreinigung müssen Bürger seit dem 1. Januar dieses Jahres knapp zwei Prozent mehr bezahlen.

Müllabfuhr

Die Gebühren für die graue Restmülltonne und die Biotonne werden durchschnittlich um jeweils 1,9 Prozent steigen. So erhöhen sich die Kosten für die graue Tonne (120 Liter) von 212,80 im Vorjahr auf 216,86 Euro (plus 4,06 Euro). Für die Biotonne (120 Liter) sind künftig 2,08 Euro mehr zu zahlen, statt 109,58 in 2016 nun 111,66 Euro.

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Straßenreinigung

Die Straßenreinigungsgebühren am Beispiel 15 Frontmeter, innerorts, einmal wöchentlich steigen von 80,55 Euro um 1,35 Euro auf auf 81,90 Euro. Das sind 1,7 Prozent mehr.

Winterdienst

Dafür wird‘s beim Winterdienst aufgrund des milden Vorjahreswinters in diesem Jahr billiger. Bei ebenfalls 15 Frontmeter (Stufe 1), werden statt 21,30 Euro nur noch 19,95 Euro fällig (minus 1,35 Euro oder 6,3 Prozent).

Abwasser

Beim Abwasser ist rund ein Prozent mehr zu zahlen, statt 2,22 Euro pro Kubikmeter Schmutzwasser im Vorjahr nun 2,24 Euro. Die Wasserkosten dagegen steigen nicht.

Strom

Auch beim Strom hat es zum ersten Januar bei DEW21 keine Erhöhung gegeben, nachdem der Strompreis des heimischen Versorgers Anfang 2016 noch 2,5 Prozent gestiegen war. m Tarif „Strom Basis“ mit einer Vertragslaufzeit von 12 Monaten kostet eine Kilowattstunde 23,21 Cent, der Grundpreis 85 Euro.

Erdgas

Gaskunden der DEW erhalten in 2017 sogar eine Entlastung. 0,2 Cent zahlen sie pro Kilowattstunde weniger als im Vorjahr. Das Netznutzungsentgelt sinkt um 1,26 Euro. Für einen Durchschnittshaushalt mit einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden sind das insgesamt 50 Euro. Das Geld wird mit der nächsten Endabrechnung erstattet.

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Offener Ganztag

Bei den Angeboten des Offenen Ganztag an den Schulen werden die je nach Einkommen gestaffelten Gebühren ab dem Schuljahr 2017/2018 unterschiedlich steigen. Bei einem jährlichen Einkommen ab 21.000 Euro (darunter ist der Ganztag kostenfrei) sind statt bisher 11,04 Euro dann 12,03 Euro zu zahlen. Ein paar weitere Beispiele: Bis 30 000 Euro Einkommen sind es künftig 36,09 Euro (33,11 Euro), bis 54 000 Euro 85,76 Euro (77,27 Euro), bis 90 000 Euro 135,97 Euro (121,40 Euro), über 150 000 Euro 180,00 Euro (159,18 Euro).

Bestattungen

Auch Bestattungen werden teurer. Die Gebührensteigerungen fallen bei den Urnenbestattungen prozentual höher aus als bei Erdbestattungen. Eine Sargbestattung im Erdreihengrab kostet künftig 2360 Euro, 10 Euro mehr als bisher. Ebenfalls 10 Euro teurer wird eine Sargbestattung im Erdwahlgrab mit jetzt 3230 Euro. Die Kosten für eine Urnenbestattung im Urnenreihengrab steigen von 1300 auf 1325 Euro. Die Urnenbestattung im Urnenwahlgrab kostet künftig 2300 Euro statt bislang 2260 Euro. Um gleich 7,3 Prozent teurer wird es bei der Einäscherung inklusive anonymer Urnenbeisetzung, nämlich von 480 auf 515 Euro.

Museumseintritt 

Eintritt frei heißt es künftig im Kindermuseum Adlerturm. In den anderen städtischen Museen können Besucher künftig einmal 5 Euro zahlen und damit das ganze Jahr über alle Museen besuchen.

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