Dortmunder Zoo

Diese süßen Tiere will der Zoo Dortmund vorm Aussterben retten

Der Dortmunder Zoo hat mithilfe eines Vereins ein neues Schutzprojekt auf die Beine gestellt. Hier geht es darum, eine exotische Tierart vor dem Aussterben zu beschützen.
Plumploris sollen durch das Programm vor dem Aussterben beschützt werden. © Stadt Dortmund

Langsam und bedächtig schleicht er über den Ast, der nachtaktive Baumbewohner mit den riesigen Kulleraugen. Weiches Fell, unschuldiger Blick – Fotos und Videos von Plumploris begeistern die Welt. Doch die kleinen Äffchen sind gefährdet.

Der im Dortmunder Zoo ansässige Plumploris e.V. hat deshalb ein neues Schutzprojekt in Bangladesch gestartet. Der unabhängige Verein setzt sich für den Schutz, die Erforschung und die Popularisierung von Plumploris ein. Fachlich und finanziell wird die gemeinnützige Organisation vom Dortmunder Zoo unterstützt.

Der Dortmunder Verein hat nun eine Vereinbarung mit der in Bangladesch zuständigen Naturschutzbehörde unterzeichnet. Laut dieser Vereinbarung erhält der Plumploris e.V. für zwei Jahre Gehege und einen Büro-Raum im Lawachhara Wildlife Rescue Centre in Bangladesch. So können sich die Verantwortlichen besser um die Unterbringung und die Rehabilitation von gefährdeten Plumploris kümmern und umfangreicher zu diesen Tieren forschen.

Rehabilitationsprogramm für Plumploris

Da in Bangladesch regelmäßig Plumploris aus illegalen Haltungen gerettet werden müssen, benötigen die Tiere ein Rehabilitationsprogramm, das sie auf ein eigenständiges Leben in der Wildnis vorbereitet. Dieses Programm will der Dortmunder Verein aufbauen.

Zusätzlich sollen in Bangladesch Plumplori-Brücken errichtet werden, die Bäume über Straßen hinweg verbinden. Denn Plumploris kommen häufig im Straßenverkehr oder beim Überqueren von Straßen entlang von Stromleitungen ums Leben.