Dieses 120.000 Euro teure Geschenk bekommt der Florianturm zum Geburtstag

rnWestfalenpark

Der Florianturm im Westfalenpark ist gerade 60 geworden und bekommt ein besonderes Geschenk. Denn künftig wird das Dortmunder Wahrzeichen bei Dunkelheit noch schöner aussehen.

Dortmund

, 01.05.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der „Florian“ bekommt bald eine neue Beleuchtung. 120.000 Euro lässt sich die Stadt Dortmund den Einbau von insgesamt 17 neuen Scheinwerfern kosten. Schon jetzt wird der Turm nach Einbruch der Dunkelheit beleuchtet. Bald wird das aber noch bunter, energiesparender und moderner möglich sein.

Die alten Scheinwerfer werden durch LED-Leuchten ersetzt. Künftig kann der 209 Meter hohe Turm zudem in mehreren Farben angestrahlt werden. „Wir haben künftig noch viel mehr Möglichkeiten. Wegen eines Software-Fehlers mussten die veralteten Scheinwerfer ohnehin ausgetauscht werden. Das nutzen wir, um es ansprechend und schön zu machen“, sagt Stadtsprecherin Anke Widow.

Die Scheinwerfer sind an zwei Stellen am Turm angebracht: auf dem Vordacht des Turm-Schafts sowie unterhalb der Kanzel. Weil die Techniker des Westfalenparks noch auf Spezialmatten warten, die für die Installation der neuen Scheinwerfer benötigt werden, stehe noch nicht fest, wann der Aufbau beginnen kann, so Anke Widow.

Der Florianturm wurde vor 60 Jahren eröffnet

Am 30. April 1959 eröffnete der damalige Sendeturm der Deutschen Bundespost gemeinsam mit der Bundesgartenschau, die Keimzelle des heutigen Westfalenparks ist. Der Bau des damals mit noch 219 Metern deutschlandweit höchsten Fernsehturmes war ein Ereignis. Die von sieben Millionen Menschen besuchte Bundesgartenschau machte ihn berühmt.

Der „Florian“ versorgt Dortmund und das Umland nicht nur mit Fernseh- und Radiosignalen. Er ist eine Landmarke, die aus vielen Richtungen Orientierung bietet. Und er hat in 60 Jahren viele schöne, aber auch dramatische Geschichten geschrieben.

Drehrestaurant war bei der Eröffnung eine Weltneuheit - seit vier Jahren steht es leer

Hier eröffnete das erste Drehrestaurant der Welt. Von der Aussichtsplattform entdecken Generationen von Dortmundern, wie groß die Welt sein kann. Hier fand 2003 aber auch ein Bungee-Springer den Tod, als das Seil riss. Und die alte Bausubstanz machte dem alten „Florian“ immer wieder zu schaffen.

Das Drehrestaurant ist seit 2015 geschlossen. Zuletzt hatten Dortmunder Gastronomen im Februar ein Konzept vorgelegt, das auch einen Betrieb im Turm vorsieht. Zwischenzeitlich war eine Kunstinstallation in den Restauranträumen zu sehen.

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