Do-it-fast-Lauf auf Phoenix-West geht in die 2. Runde – trotz Corona

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Strahlende Sonne, ein nahezu wolkenfreier Himmel und glückliche Sportler. Beim Do-it-fast-Lauf vergisst man fast, dass so ein Lauf in Corona-Zeiten nicht selbstverständlich ist.

Hörde

, 16.08.2020, 16:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nachdem etliche Sport-Events in Dortmund abgesagt werden mussten, konnte der 2. Do-it-fast-Lauf Dortmunder Sportler umso mehr begeistern. Bei warmen 29 Grad und strahlendem Sonnenschein herrschten am Sonntag (16. August) auf Phoenix-West perfekte Voraussetzungen für Profi und Hobby-Läufer.

Wettkampf unter Corona-Bedingungen

An der Streckenführung hat sich im Vergleich zum Vorjahr nichts geändert. Ab 9 Uhr startete der Lauf an der Carlo-Schmid-Allee über zehn, ab 11 Uhr der über fünf Kilometer. Um große Menschenmengen zu vermeiden, wurden die Läufer in Fünfergruppen mit 60 Sekunden Abstand auf die Strecke gelassen. Nur von der Anmeldung bis zum Start und nach dem Lauf mussten von den Sportlern Masken getragen werden.

Nach dem Lauf gab es dann für jeden Läufer einen Beutel mit kaltem Bier, Wasser, einer Medaille und Beilagen der Sponsoren.

Nach dem Lauf gab es dann für jeden Läufer einen Beutel mit kaltem Bier, Wasser, einer Medaille und Beilagen der Sponsoren. © Joshua Schmitz

Wegen strenger Ausgabe-Beschränkungen wurden Umkleiden, Essens- und Trinkstände gestrichen. Dafür gab es für jeden Teilnehmer im Ziel ein Finisherpaket. Dazu gab es Medaillen und erstmals auch ein Veranstaltungsshirt.

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Von dem ursprünglich angesagten Regen und Gewitter war den ganzen Wettkampf über nichts zu spüren. Dafür kratze die Temperatur gegen Mittag schon an der 30-Grad-Marke; bei der prallen Sonne eine Belastung für die Läufer. Philip Dörsing, Einsatzleiter der Malteser, zieht aber eine positive Bilanz, trotz der Hitze. „Es gab vergleichsweise wenig Zwischenfälle für einen Lauf dieser Größe.“

Organisatorin Jana Hartmann kühlt die Läufer am Ziel mit kaltem Wasser ab.

Organisatorin Jana Hartmann kühlt die Läufer am Ziel mit kaltem Wasser ab. © Joshua Schmitz

Positive Stimmung

Die Stimmung unter den Läufern war durchgehend gut. An den Seiten wurde eifrig von Freunden und Familie angefeuert, während die Ordner die Läufer mit Musik und Megafon weiter motivierten. „Endlich gibt es wieder einen organisierten Lauf“, sagt eine Teilnehmerin verschwitzt und glücklich auf der Zielgeraden.

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Marcus Hoselmann, Organisator des Wettkampfs, lobt die Zusammenarbeit mit der Stadt. „Von sieben Läufen mussten wie sechs absagen. Erst durch die gute Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt und der Stadt Dortmund konnten wir den Lauf mit einem ausgefeilten Hygienekonzept auf die Beine stellen.“

Die positive Rückmeldung hat ihn veranlasst, über eine Winter-Edition des Laufes nachzudenken. „Man könnte in einem Halbjahres-Rhythmus im Februar einen weiteren Lauf anbieten“, so Hoselmann. Das Konzept des jetzigen Laufes ließe sich wahrscheinlich auf den nächsten übertragen.

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Gewinner beim Do-it-fast-Lauf

Sieger fünf Kilometer: Julian Beuchert, LAZ Mosbach (15:13 Min.)

Siegerin fünf Kilometer: Anna Maria Hiegemann, LT-Stoppenberg e.V. (18:47 Min.)

Sieger zehn Kilometer: Michael Majewski, BV Garrel (31:21 Min.)

Siegerin zehn Kilometer: Annika Vössing, Ayyo Team Essen (36:17 Min.)

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