„Dorfkrug“-Wirtin wundert sich über Wechsel-Gerüchte – und kann sie erklären

rnGerüchte-Check

Der„Dorfkrug“ bekommt einen neuen Pächter: Diese Nachricht macht gerade im Dortmunder Westen die Runde. Die betroffene Wirtin wundert sich – und hat eine Idee, wie das Gerücht entstanden ist.

Kley

, 04.09.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ende 2019 hat Jasmin Nickstat den „Dorfkrug“ in Kley übernommen – mit einer klaren Ansage: „Ich möchte die letzte Kneipe im Ort retten.“ Auch von der Corona-Krise lässt sich die 46-Jährige nicht unterkriegen. „Aufgeben kommt nicht in Frage“, sagte sie im April 2020, mitten im Lockdown, im Gespräch mit dieser Redaktion.

Umso mehr wundert es, dass gerade Wechsel-Gerüchte die Runde machen. „Der Dorfkrug bekommt einen neuen Pächter“, diese Information erreichte auch unsere Redaktion. Ein Anruf brachte schnell Klarheit.

Jetzt lesen

„Ich war längere Zeit im Krankenhaus“

„An diesem Gerücht ist nichts dran“, sagt die 46-Jährige, ohne sich aber groß über die Falschnachricht aufzuregen. „Ich war längere Zeit im Krankenhaus, wahrscheinlich ist deshalb das Gerücht entstanden.“ In dieser Zeit hätten ihr Mann und Freunde den Betrieb der Gaststätte aufrechterhalten.

In der nächsten Zeit stünde auch noch eine ambulante Reha an, erzählt sie und beugt so neuen Gerüchten vor. „Ich mache auf jeden Fall weiter.“ Bislang sei 2020 aufgrund von Corona und der gesundheitlichen Beeinträchtigung ein „bescheidenes Jahr“. Vor allem ihre treuen Gäste würden ihr aber Mut machen, so Nickstat.

Optimistisch ist die Kleyerin nicht nur in Bezug auf ihre Kneipe, sondern auch auf ihre Gesundheit. Um schnell wieder fit zu werden, sei sie jetzt häufiger mit dem Rad statt mit dem Scooter ihres Opas unterwegs.

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt