Diebstahl in der Arztpraxis in Hörde: Wer hat diesen Mann gesehen?

Fotofahndung

Die Polizei Dortmund sucht mit einem Foto nach einem Mann, der einer Patientin in einer Arztpraxis in Hörde die Tasche aus der Umkleide geklaut haben soll. Die Frau war nebenan in Behandlung.

Hörde

16.04.2020, 16:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Diebstahl in der Arztpraxis in Hörde: Wer hat diesen Mann gesehen?

© picture alliance / Patrick Seege

Ein bislang unbekannter Mann soll 12. Dezember vergangenen Jahres einer Patientin in einer Arztpraxis in Dortmund-Hörde die Handtasche geklaut haben. Nun fahndet die Polizei nach ihm.

Überwachungskamera hat den Mann erfasst

Die Tasche soll er samt Inhalt aus einer Umkleidekabine entwendet haben, während die Frau nur einen Raum weiter gerade vom Arzt behandelt wurde.

Eine Überwachungskamera konnte den mutmaßlichen Handtaschendieb jedoch erfassen. Mit diesem Foto sucht die Polizei nun nach dem Mann. Zeugen, die den Mann erkennen, werden gebeten, sich bei der Kriminalwache der Dortmunder Polizei unter der 0231-132-7441 zu melden.

Nach diesem Mann fahndet die Polizei. Er wird des Diebstahls verdächtigt.

Nach diesem Mann fahndet die Polizei. Er wird des Diebstahls verdächtigt. © Polizei Dortmund

Die Polizei ist bei der Öffentlichkeitsfahndung an die Strafprozessordnung gebunden, konkret an den Paragrafen 131. „Die Öffentlichkeitsfahndung dient immer nur als letztes Mittel, um Täter zu ermitteln“, erklärt ein Polizeisprecher. Zunächst müssten alle Ermittlungsansätze abgearbeitet sein. Erst dann gebe es die Möglichkeit, Fotos im Internet oder der Zeitung zu veröffentlichen.

Die Polizei muss zunächst einen Ermittlungsbericht an die Staatsanwaltschaft übermitteln. Anschließend prüft diese noch einmal und stellt dann einen Antrag. Erst ein richterlicher Beschluss ermöglicht die Freigabe von Fotos.

Die Polizei ist bei der Öffentlichkeitsfahndung an die Strafprozessordnung gebunden, konkret an den Paragrafen 131, der alles um die Öffentlichkeitsfahndung regelt. „Die Öffentlichkeitsfahndung dient immer nur als letztes Mittel, um Täter zu ermitteln“, erklärt ein Polizeisprecher. Zunächst müssten alle Ermittlungsansätze abgeklärt und abgearbeitet sein. Erst dann gebe es die Möglichkeit, Lichtbilder im Internet oder der Zeitung zu veröffentlichen. Die Polizei muss zunächst einen Ermittlungsbericht an die Staatsanwaltschaft übermitteln. Anschließend prüft diese noch einmal und stellt dann einen Antrag. Erst ein richterlicher Beschluss ermöglicht in letzter Instanz die Freigabe von Fotos.
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