„Optimale Parkplatzfinde“ ist für Günna inzwischen ein schlechtes Omen

rnGlosse: Wenn Sie Günna fragen...

Wenn Sie Günna fragen, hat Günna immer eine ganz eigene Sicht auf die Dinge. Immer ehrlich, immer direkt, immer Dortmund. Thema diesmal: die ewige Parkplatzsuche in Dortmund.

Dortmund

, 31.07.2020, 16:04 Uhr / Lesedauer: 2 min

Hömma, Fritz, inne Zeitung stand dat Doatmunda Autofahrer im Schnitt 57 Stunden pro Jahr auf Parkplatzsuche sind. Und zwar egal wo du in Doatmund wohnst weils ja ne rein statistische Auswertung iss und dat bedeutet dat ma einer mehr suchen muss und andere auf Anhieb ne Parklücke finden.

Ich hatte ma beim wichtigen Termin vor Gericht ohne Sucherei ein Parkplatz direkt vor der Tür vonne Zankbude erwischt abba danach gabs vorm Kadi durche Rechtsverdreher nur noch Panhas am Schwenkmast und seit dem Tach iss für mich ne optimale Parklplatzfinde nur noch ein schlechtes Omen und ich kurve lieber imma nochma um den Block odda komm besser mit Taxi odda Bus und Bahn.

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57 Stunden Park-Such-Zeit pro Jahr sind für alle betroffenen KFZ-Kutscher umgerechnet jeden Tach 9 Minuten verplemperte Zeit und die sollte man lieber für wat sinnvolleres nutzen wenn man ma bedenkt dat der Mensch im Laufe des Lebens allein 374 Tage mit Warten verbringt.

Verlorene Zeit bringt kein Geld der Welt zurück

Habbich ma irgendwann in sonne andere Statistik gelesen und da stand auch datte jedes Jahr 70 Stunden mittem Auto im Stau stehs wat vor allem daran liegt dat es inne Stadt zu viele Baustellen gibt bei denen die Verwaltung ersma nix macht und danach in Ruhe abwartet.

Wir verbringen als erprobte Wartbürger auch im Durchschnitt 7 Tage des Jahres im Supermarkt und da jedesma 6 Komma 9 Minuten inne Schlange anne Kasse wat auf 12 Monate hochgerechnet inne Summe ein halber Arbeitstach iss. Dat iss viel Lebenszeit und wie man uns gern erzählt iss Zeit auch Geld von dem man ja eigentlich nix verschwenden will abba die verlorene Zeit iss weg und die kannze dir selbs mit alle Kohle der Welt nich zurückholen.

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Dat ein Jahr 365 Tage und ein Tach 24 Stunden hat weiss jeder abba wieviel Zeit ein Leben hat fällt bei der ganzen Rechnerei zu oft hinten runter und darum glaub ich dat wir im Städtchen statt imma und überall lange warten zu müssen uns langsam beeilen sollten mit intelligente und brauchbare Ideen zum dringend nötigen Projekt „Schneller Warten in Doatmund“.

Männer auf Mutter-Kind-Parkplätzen

Vielleicht hilft uns dabei ja eine noch gezieltere Ermittlung und Auswertung vonne Verkehrsdaten um die Zeitverschwendung durche Parksucherei humanitär linderungsvoll innen Griff zu kriegen.

Hömma, Fritz, ich hab nur ma als Beispiel inne Nutzerbefragung vonne Mutter-Kind-Parkplätze gelesen dat die Doatmunda Durchschnittsmutter etwa 45 bis 52 Jahre und vorwiegend männlich iss und ich finde dat man diese Erhebung dringend ma ne Vertiefung durche Experten spendieren sollte. Prost.

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