"Dortmund und Sterling passen gut zusammen"

Für die anwesenden Journalisten und Flughafen-Chef Manfred Kossack war Carole Arnaud-Battandier einfach nur Carole. Wegen des schwierig auszusprechenden Nachnamens. Die gebürtige Französin mit deutschen Vorfahren nahm es mit Humor. Ein Gespräch mit der Marketing-Managerin von Sterling.

von Constantin Blaß

, 17.07.2007, 17:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
"Dortmund und Sterling passen gut zusammen"

Carole Arnaud-Battandier

Frau Arnaud-Battandier, zwei Jahre zogen sich die Verhandlungen zwischen Sterling und dem Dortmund Airport. Zufrieden? Carole Arnaud-Battandier: „Wir sind sehr zufrieden, wobei zwei Jahre in unserer Branche verhältnismäßig schnell ist. Wir waren uns relativ schnell einig.“

Was sind die Beweggründe für Sterling, ab Oktober von Dortmund zu starten? Arnaud-Battandier: „Wir finden in Dortmund ein sehr, sehr großes Einzugsgebiet vor, können fast 11 Millionen Menschen erreichen.“

Sind die geringen Start- und Landegebühren in Dortmund ein weiterer Vorteil? Arnaud-Battandier: „Ja. Aber auch die schnelle Flugabwicklung. Ich glaube, Dortmund und Sterling passen gut zusammen.“

Einen neuen Standort zu eröffnen, bedeutet für eine Fluggesellschaft große Investitionen. Wann rechnet Sterling damit, in Dortmund in die Gewinnzone zu fliegen? Arnaud-Battandier: „Das kann ich nicht sagen. Neben der Tatsache, dass wir den Anspruch haben, eine der besten Billig-Airlines sein zu wollen und alle Passagiere sicher und komfortabel zu befördern möchten wir natürlich auch profitabel arbeiten. Ob sich die Strecken von Dortmund lohnen, wird man im Laufe der Zeit sehen.“

Wann genau? Arnaud-Battandier: „Es kann ein Jahr dauern, manchmal aber auch zwei. Darüber mache ich mir aber derzeit keine Gedanken. Sterling wird in Dortmund erfolgreich sein.“

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