Dortmund wirbt auf Bussen und Bahnen für die Europawahl - großer Profit durch die EU

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Die Europawahlen kommen in Dortmund buchstäblich in Fahrt. Busse und Bahnen von DEW21 werben dafür, am 26. Mai wählen zu gehen. Und ab dem 17. Mai wird noch eine Schüppe draufgelegt.

Dortmund

, 07.05.2019, 12:50 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ob der Phoenix-See, das Dortmunder U oder das Kompetenzzentrum E-Mobilität – Dortmund profitiert von der Europäischen Union. Und nicht nur durch Fördermittel. So ist es ein Ziel Dortmunds, als Teil der Metropole Ruhr europäische Modellregion für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum zu werden.

Grund genug für die Stadt, in Kooperation mit DSW21 und dem Regionalverband Ruhr (RVR) auf Bussen und U-Bahnen dafür zu werben, dass möglichst viele Menschen am 26. Mai zur Europawahl gehen. Auf insgesamt zehn U-Bahnen und zwei Bussen ist ab sofort die Botschaft zu lesen: „Meine Stimme für Europa. Dortmund wählt am 26. Mai 2019.“

OB Sierau: Großes Interesse, dass Europa zusammenbleibt

Damit schließt sich die Stadt der gemeinsamen Wahlbotschaft des RVR an, die sich am Corporate Design, dem visuellen Auftritt der aktuellen Kampagne des RVR „Stadt der Städte“ orientiert.

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Mit historischem Blick auf die Lage Dortmunds im Wegekreuz von Handels- und Pilgerrouten sowie auf die in Wellen verlaufene Zuwanderung nach Dortmund sagt Oberbürgermeister Ullrich Sierau: „Es gibt europaweit keine Gegend, in der der europäische Gedanke so gelebt wird wie hier. Und wir haben großes Interesse daran, dass Europa zusammenbleibt.“ Nina Frense, Beigeordnete beim RVR ergänzt: „Wir sind in der Metropolregion Ruhr so etwas wie eine kleine EU.“

Den „Schreihälsen“ Einhalt gebieten

Wie beim Brexit zu beobachten, führe der Wegfall von Freizügigkeit in Europa zu extremen Beeinträchtigungen. Das spürten auch die Menschen in Dortmunds englischer Partnerstadt Leeds, mahnt der OB. Um den Europa-Skeptikern, den „Schreihälsen“ Einhalt zu gebieten, müsse die schweigende Mehrheit an die Wahlurnen; denn so Sierau, „die schweigende Mehrheit ist für Europa. Wir müssen aus der Mitte der Gesellschaft den Euro-Kritikern-, Skeptikern und Extremisten, die raus wollen aus der EU, eine klare Antwort geben.“

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DSW21-Verkehrsvorstand Hubert Jung wird am 26. Mai Wahlvorsteher in einem Wahllokal sein. „Wir wollen die Leute nicht nur animieren, an die Wahlurne zu gehen, sondern wir wollen sie auch hinfahren“, kündigt Jung an.

Zugziel-Anzeiger weisen auf die Wahl hin

Darüber hinaus hat DSW21 einen Infoscreen-Spot entwickelt, der in der Woche vor der Europawahl, vom 17. bis 26. Mai, auf den Bildschirmen in den U-Bahnhöfen zu sehen sein wird. Am Wahlwochenende (24.-26.5.) werden zudem die Zugzielanzeiger auf die Europawahl hinweisen mit dem Text: „DSW21 fährt Sie am 26. Mai planmäßig zur Europawahl, damit Sie Ihre Stimme abgeben können“ – damit auch Kurzentschlossene den Weg ins Wahlbüro finden.

In den letzten Monaten entwickelte der RVR eine Reihe von Kommunikationsmaßnahmen, die er im Vorfeld der Europawahl den Kommunen und Kreisen der Metropole Ruhr zur Verfügung stellt. Hierzu zählt neben klassischen Give-Aways auch die Bereitstellung von individualisierten Wahlbotschaften, die für E-Mail-Signaturen, als Stempel für Frankiermaschinen und als Motiv für Werbung auf Bussen und Stadtbahnen genutzt werden können. Im Vergleich zu vergangenen Europawahlen, erfährt die diesjährige Wahl zum Europäischen Parlament große Aufmerksamkeit. Die richtungsweisende Bedeutung der Wahl wird auch durch die offizielle Informationskampagne des Europäischen Parlaments „diesmalwähleich“ und die Website „Das tut die EU für mich“ des Wissenschaftlichen Dienstes des Europäischen Parlaments deutlich.
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