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Dortmunder Delegation auf den Spuren der Roma

Weil Roma aus der Stadt Plowdiw in Bulgarien in der Nordstadt zahlreiche Probleme auslösen, haben sich die RN-Reporter Gaby Kolle und Peter Bandermann auf ihre Spuren begeben. Sie besuchten den Plowdiwer Stadtteil Stolipinovo. Dort leben bis zu 50.000 Roma unter größtenteils elendigen Bedingungen.
21.02.2011
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Hinterhof eines der vielen Plattenbauten: Hier stapelt sich der Müll. Die Menschen schmeißen den Müll einfach aus dem Fenster.© Foto: Peter Bandermann
Ein "Spielplatz" in Stolipinovo: Umgeben von Müll wachsen die Roma-Kinder in dem Elendsviertel auf.© Foto: Peter Bandermann
Zwei Jungen posieren in Stolipinovo für ein Foto.© Foto: Peter Bandermann
Eine von vielen Straßen in Stolipinovo: Schlamm und Schlaglöcher prägen das Bild. Im Winter liegt ein beißender Geruch von Abgasen aus Braunkohleöfen über dem Ost-Bezirk der Stadt Plowdiw. An heißen Tagen im Sommer riecht es nach Müll.© Foto: Peter Bandermann
Stolipinovo an einem Montagmittag: Kinder versuchen inmitten von Müll Waschmittel zu verkaufen. Stärker könnte der Kontrast nicht sein.© Foto: Peter Bandermann
Trotz Armut und Elend: Dieser Junge legt Stolz und Selbstbewusstsein in sein Gesicht.© Foto: Peter Bandermann
Die Pferdekutsche ist ein weit verbreitetes Transportmittel.© Foto: Peter Bandermann
Zwei Kinder fahren an einem Montagvormittag mit einer Pferdekutsche durch die Straßen Stolipinovos: Viele von ihnen gehen nicht zur Schule, obwohl ein Abschluss die Chancen auf dem Arbeitsmarkt deutlich erhöht.© Foto: Peter Bandermann
Assen Karagjozov ist der Vorsitzende der Roma-Stiftung in Stolipinovo. Der Mann genießt ein hohes Ansehen und kennt die Roma-Probleme in Dortmund - 2010 war er in der 2230 Kilometer entfernten Ruhrgebiets-Stadt zu Besuch.© Foto: Peter Bandermann
Bildung ist der einzige Ausweg aus diesem Elend.© Foto: Peter Bandermann
Eindrücke aus Plowdiw.© Foto: Peter Bandermann
Ein Roma-Mädchen lernt in einer Schule der Roma-Stiftung. Aufmerksam hört das Kinder der Mathematiklehrerin zu.© Foto: Peter Bandermann
Die Roma-Schule in Plowdiw.© Foto: Peter Bandermann
Die Schule soll die junge Roma-Generation aus dem Elend führen. Eine Stiftung sorgt in Stolopinovo für die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen.© Foto: Peter Bandermann
Darina Kukeva ist die Leiterin eines Kinderheims in Plowdiw. 95 Prozent der Kinder in den Heimen und Waisenhäusern Bulgariens sind Roma-Kinder.© Foto: Peter Bandermann
Hotelwirtin Kunka Kolewa aus Plowdiw kommentiert das Ziel der Delegation aus Dortmund mit nur einem Wort: "Aha" sagt sie über Stolipinovo. So heißt der Ost-Bezirk der Stadt, in dem die Roma unter elendigen Bedingungen leben.© Foto: Peter Bandermann
Fahnen-Komposition in Plowdiw: Oben die Stadt-Fahne, dann die EU-Fahne, unten Deutschlands Farben und links die bulgarische Flagge. Bulgarien ist seit 2007 Mitglied der Europäischen Union.© Foto: Peter Bandermann
Die Dortmunder Delegation zu Besuch bei der Roma-Stiftung in Stolipinovo: Darunter der Dolmetscher Kiril Kirvo (2. von links), Ruhr Nachrichten-Redakteurin Gaby Kolle (3. von Links), Melanie Schmickler vom Ordnungsamt (4. von links), Ingo Moldenhauer vom Ordnungsamt (dahinter), Assen Karagjozov als Vorsitzender der Roma-Stiftung (5. von rechts) und Elke Rehpöhler (3. von rechts) von der Dortmunder Beratungsstelle für Prostituierte, "Kober" (3. von rechts).© Foto: Peter Bandermann
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