Dortmunder haben Interesse am kleinen Waffenschein

Anträge

In Deutschland boomt der Verkauf von Waffen, verhältnismäßig viele Bürger beantragten in der ersten Jahreshälfte 2016 den sogenannten kleinen Waffenschein. Wir haben nachgefragt, wie die Situation in Dortmund ist.

DORTMUND

07.08.2016, 15:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Es besteht Interesse am kleinen Waffenschein.

Es besteht Interesse am kleinen Waffenschein.

In Dortmund war das Interesse am kleinen Waffenschein im ersten Halbjahr 2016 sehr groß - flaute aber im Laufe der Monate ab. Wie die Pressestelle der Polizei auf Anfrage mitteilt, gingen bis Ende Juli 1733 Anträge ein. Dabei war das Interesse Anfang des Jahres deutlich größer als zuletzt.

Im Januar beantragten 812 Bürger einen kleinen Waffenschein, im Februar 435. Dagegen gingen im Mai nur noch 82 und im Juni 60 Anträge ein. Anfang des Jahres hatte die Polizei von 200 Anträgen auf einen kleinen Waffenschein im gesamten Jahr 2015 berichtet.

Schreckschuss-, Gas- und Reizstoffwaffen

Der kleine Waffenschein berechtigt zum Mitführen von Schreckschuss-, Gas- und Reizstoffwaffen, sofern diese mit einem Prüfzeichen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt versehen sind. Das Mitnehmen solcher Waffen zu öffentlichen Veranstaltungen und das Schießen außerhalb von Schießanlagen sind jedoch auch mit kleinem Waffenschein verboten.

Den kleinen Waffenschein können volljährige Bürger bei der Polizei beantragen. Die prüft, ob der Antragsteller geeignet ist (z. B. laufende und abgeschlossene Strafverfahren). Kosten: 55 Euro Gebühr. 

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